Skibauer Stöckli setzt auf Schweizer Qualität

Das Familienunternehmen beschäftigt in Malters 250 Personen und setzt voll und ganz auf «swiss made». Dabei sind die Siege der Slowenin Tina Maze als Werbeträgerin fast unbezahlbar.

Firmenchef Beni Stöckli steht vor den neuen Skimodellen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Firmenchef Beni Stöckli vor den neuen Rennmodellen. SRF

Stöckli Ski investiert drei Millionen Franken in den Skirennsport. Dazu kommen  Prämien für Siege der Fahrerinnen wie Tina Maze. Im Falle der Leaderin im Gesamtweltcup sind diese Prämien nach «oben abgesichert», sagt Firmenchef Beni Stöckli, um «nicht mehr tragbare Dimensionen für die Firma zu verhindern».

Der internationale Werbeeffekt sei fast unbezahlbar. 50'000 Skis produziert Stöckli jährlich und exportiert 40 Prozent davon in 36 Länder. Stöckli, als einziger Schweizer Skifabrikant, setzt auf Qualität und den Schweizer Standort. 

High-Tech-Produkt Ski 

Die Produktion in Malters setzt auf viel Handarbeit und Erfahrung. Als einzige Skifirma in der Schweiz bildet Stöckli auch Skibauer aus. So sei das «know-how gewährleistet», sagt Beni Stöckli, der in dritter Generation die Firma leitet.

Dabei lässt er nicht jeden in die Produktionshallen in Malters. «Ein paar Geheimnisse haben wir schon», sagt er. Abgesehen davon lasse ihn die Konkurrenz mittlerweile auch nicht mehr einen Blick in fremde Produktionshallen werfen. Für die Zukunft ist Beni Stöckli zuversichtlich - mit  Blick auf entstehende Skimärkte in Russland und China.

Skirennfahrerin Tina Maze mit ihrem Stöckli-Ski Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Slowenin Tina Maze führt den Gesamtweltcup an. Keystone