Nach Marschhalt Skigebiete in Sörenberg sollen nun verbunden werden

Eine Gondel im Luzerner Skigebiet Sörenberg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sonnenuntergang am Rothorn. Dort oben wollen die Bergbahnen Sörenberg über 10 Millionen Franken investieren. Keystone

  • Der bisherige Bügellift aus dem Skigebiet auf dem Rothorn soll zur Talstation der Rothorn-Seilbahn verschoben werden.
  • Dort würde der Bügellift das Skigebiet am Rothorn und jenes im Dorf Sörenberg verbinden.
  • Auf dem Rothorn sind ausserdem geplant: eine neue Vierersesselbahn und eine neue Beschneiungsanlage.
  • Ausserdem werden Pisten angepasst und es gibt Rodungen.

Ihre jüngsten Pläne haben die Bergbahnen Sörenberg im neuen Luzerner Kantonsblatt publiziert. Die Unterlagen zum Skilift, den neuen Beschneiungsanlagen und den Pistenanpassungen liegen ab dem 1. Februar bei der Gemeinde Flühli und beim Kanton Luzern öffentlich auf. Einsprachen sind während 20 Tagen möglich.

Die neue Vierersesselbahn im Gebiet Eisee muss vom Bundesamt für Verkehr bewilligt werden und ist nicht Gegenstand dieser Auflage.

«  Wir müssen im nächsten Sommer bauen können. »

Theo Schnider
Verwaltungsrat Bergbahnen Sörenberg

Wie Theo Schnider, Mitglied des Verwaltungsrats der Bergbahnen auf Anfrage sagte, sollen die Bauarbeiten im Sommer beginnen, damit die neue Sesselbahn und die Beschneiungsanlagen für die nächste Wintersaison bereit seien. «Die Konzession für den alten Sessellift auf dem Rothorn läuft aus. Deshalb müssen wir im Sommer bauen können.»

Die Vorgeschichte

Ein ursprüngliches Verbindungsprojekt für gegen 35 Millionen Franken hatten die Bergbahnen Sörenberg im Juni 2016 sistiert. Zuvor waren verschiedene Einsprachen eingegangen. Eine Überarbeitung verteuerte das Gesamtprojekt erheblich. Dieses soll nun in mehreren Etappen realisiert werden. Mit einem Ausbau wollen die Bahnen das mittelgrosse Familienskigebiet langfristig erhalten.

Im Dezember 2015 hatte das Luzerner Kantonsparlament den Bergbahnen für den Ausbau ein Darlehen von 1,8 Millionen Franken und eine Bürgschaft von 4,2 Millionen Franken versprochen. Laut Verwaltungsrat Theo Schnider können die Bergbahnen weiterhin auf diese Unterstützung zählen, auch wenn das Projekt nun in Etappen realisiert werde.