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Skigebietszusammenschluss IG kritisiert Pläne in «neuer Verpackung»

Gegen die Studie zu einem Zusammenschluss der drei Skigebiete Melchsee-Frutt, Engelberg und Meiringen-Hasliberg formiert sich Widerstand.

Der Melchsee mit Hotel und Bergen im Hintergrund
Legende: Bereits vor 15 Jahren stiess das Projekt «Schneeparadies» auf Widerstand. zvg

Gegen die Machbarkeitsstudie zu einem Zusammenschluss der drei Skigebiete Melchsee-Frutt, Engelberg und Meiringen-Hasliberg formiert sich Widerstand. Die Interessengemeinschaft Pro Frutt - Engstlenalp stellt die personelle Besetzung und die Finanzierung des Projekts in Frage.
Die führenden Personen seien allergrösstenteils bereits vorbelastet durch ihre bisherige aktive Unterstützung des Projekts «Schneeparadies», teilte die IG am mit. Dies lasse grosse Zweifel entstehen, dass wirklich ein ergebnisoffener Prozess stattfinden werde. Projektleiter ist der ehemalige Obwaldner Regierungsrat Niklaus Bleiker.

Alternative zum Winter-Gigantismus

Die IG sieht zwar nun die Chance, mit der neuen Studie den Stellenwert der sanften, naturnahen Landschaftserlebnisse oder des saisonalen Sommertourismus zu erkennen und als valable Alternative zum Winter-Gigantismus zu stärken. Es dürfe in diesem noch ruhigen, naturnahen Gebiet keine intensiven, nicht standortbezogene «Allerweltsangebote» entstehen.

Kritik an der Finanzierung

Sie befürchtet aber laut der Mitteilung, dass mit der 300'000 Franken teuren Machbarkeitsstudie die Verbindungspläne mit Seilbahnen und Skianlagen zwischen den drei bestehenden Destinationen lediglich in neuer Verpackung präsentiert werden sollen. Angesichts der Sparpläne in allen beteiligten Kantonen sei es unverständlich, dass die öffentliche Hand den grössten Anteil der Studienkosten übernehme, kritisiert die IG weiter.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Leu (tleu)
    Nur schon der Name «Schneeparadies» verheisst nichts gutes. Verschandelung auch noch der letzten natürlichen Rückzugsgebiete zwischen der Innerschweiz und dem Berner Oberland. Als ob nicht schon genug zerstört worden sei. Eine Schande!
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