Skispringer Deschwanden hofft auf «Ausreisser nach oben»

Nach einem 18. und einem 27. Platz bei den Weltcupspringen in Engelberg, zieht der Horwer Skispringer Gregor Deschwanden eine durchzogene Bilanz. Einmal lagen die Fehler beim Absprung, dann wieder beim Flug. Erst wenn einmal beides stimme, liege ein Topresultat drin.

Skispringer Gregor Deschwanden am Weltcupspringen in Engelberg Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Skispringer Gregor Deschwanden hatte am zweiten Tag des Engelberger Weltcupspringens wenig zu lachen Keystone

Der 22-jährige Skispringer Gregor Deschwanden hatte sich viel vorgenommen für die beiden Weltcupspringen in Engelberg. Mit seinen beiden Resultaten, 18. und 27., ist der Horwer Skispringer nicht ganz zufrieden. Es wäre mehr möglich gewesen, sagt er im Gespräch mit Radio SRF. Wenn er einmal Sprünge zeigen könne, bei denen alles stimme, dann seien Ränge in den besten Zehn möglich.

Dass er das Zeug dazu hat, zeigt Gregor Deschwanden regelmässig im Taining. Dort kann er mit den besten Skispringern mithalten. Skispringen habe sehr viel mit der mentalen Stärke zu tun, sagt der Horwer, wenn er einmal einen richtigen Exploit hätte, «einen Ausreisser nach oben», könnte er mit dem so gewonnen Selbsvertrauen kleine Sprungfehler besser wettmachen, analysiert Gregor Deschwanden.

Nach dem Heimweltcup in Engelberg, verbringt Gregor Deschwanden ein paar ruhige Tage zuhause in Horw. Bevor er dann wieder seine Koffer packen muss für die Reise nach Obersdorf, der ersten Station der Vierschanzentournee.