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Nathalie Gröbli im Porträt
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 26.11.2019.
abspielen. Laufzeit 04:36 Minuten.
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Speed-Spezialistin Gröbli Schritt für Schritt in den Weltcup

Die Nidwaldner Skifahrerin Nathalie Gröbli will die vergangene Saison bestätigen und sich im Weltcup durchsetzen.

Ein 16. Rang in der Kombination in Crans-Montana, dreimal Bronze an den Schweizer Meisterschaften, ein zweiter Platz in der Gesamtwertung der alpinen Kombination im Europacup und Platz vier in der Abfahrtswertung des Europacups: Die vergangene Saison war die bisher beste für Nathalie Gröbli.

Dies sieht auch die 22-jährige Nidwaldnerin selber so: «Die letzte Saison war sicher meine beste, ich hatte viele Highlights», sagt sie. «Nun hoffe ich, dass ich es auch in der neuen Saison so umsetzten kann, damit es auch auf der höchsten Stufe klappt.»

Training mit den «Grossen»

Das Ziel von Gröbli ist klar: «Schritt für Schritt bei den Weltcup-Rennen näher zu kommen und in die besten Dreissig zu fahren.»

Damit dies gelingt, ist Gröbli in Kanada mit dem National-Kader im Training. Dabei profitiert sie natürlich auch von gestandenen Athletinnen wie Corinne Suter oder Tina Weirather, an deren Seite sie tagtäglich trainiert: «Es ist interessant, ihnen im Training zuzuschauen oder in der Videoanalyse ihre Linienwahl zu sehen. Dies hilft mir sehr.»

Verletzungspause als positive Motivation

Einfach hatte es Gröbli aber nicht immer: «Der Kreuzbandriss vor vier Jahren war sehr einschneidend», sagt sie. «Ich habe damals eine ganze Saison verpasst. Es war nicht einfach, die Geduld zu behalten und den anderen beim Skifahren zuzuschauen. Aber ich glaube, das hat mich stärker gemacht.»

Stärker macht Gröbli auch der eigene Fanklub: «Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn du am Start stehst und du weisst, es sind viele Leute angereist. Ich schätze das jeweils sehr, wenn sie das machen.»

Ausbildung und Skisport kombiniert

Die Emmetterin absolviert neben ihrer Skikarriere auch eine KV-Ausbildung bei einer Bank. «Es ist sicher streng, wenn ich nach dem Arbeiten noch ins Training gehen muss», sagt Gröbli. «Aber ich bin froh, etwas neben dem Skifahren zu haben.»

Wie sich Gröbli in der neuen Skisaison schlägt, wird sich Anfangs Dezember zeigen: Dann startet die Speed-Saison der Frauen in Lake Louise.

SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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