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Stadt Kriens Neues Zuhause für die neue Stadt

Mit dem Namenswechsel von Gemeinde zu Stadt erhält Kriens auch ein neues Zentrum - nach 20 Jahren Planung und zwei Jahren Bauzeit.

Legende: Audio Das neue Stadthaus - Zeichen des Aufbruchs abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
03:47 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 21.12.2018.

Das neugebaute «Zentrum Pilatus» soll das Herz der Stadt Kriens sein: Der markante sechsgeschossige Bau gilt ab dem Januar 2019 als Stadthaus. Die gesamte Verwaltung wird darin untergebracht - die rund 200 Angestellten, die heute an 20 verschiedenen Standorten tätig sind, ziehen im Januar etappenweise in das neue Gebäude. Es gibt darin ausserdem einen Veranstaltungssaal, Geschäfte und Wohnungen. Der Bau kostete 37 Millionen Franken.

Alles an einem Ort - Kontakt zur Verwaltung wird einfacher

Herzstück der neuen Verwaltung ist das sogenannte Stadtbüro. Dieses wird erste Anlaufstelle für die meisten Verwaltungsabteilungen sein, vom Zivilstandsamt über das Steueramt bis hin zu den Einwohnerdiensten. Am Ticketautomaten wird - analog zum Postschalter - ein Ticket gelöst. Die Nummer wird dann am Monitor angezeigt, sobald ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin frei ist.

Das System setze neue Massstäbe in öffentlichen Verwaltungen, sagt Gemeindeschreiber Guido Solari. «Neu muss der Bürger nicht mehr zur Verwaltung gehen - die Verwaltung kommt zum Bürger. Sie bietet praktisch alle Dienstleistungen auf einer einzigen Plattform an».

Stadthaus als Symbol des Aufbruchs

Das neue Stadthaus soll aber mehr sein als bloss ein Verwaltungsgebäude. Für Gemeindepräsident Cyrill Wiget hat es starken symbolischen Charakter. «Das ist ein markanter Bau im Zentrum, und er signalisiert Aufbruchstimmung», sagt er. «Wer hier durchkommt, merkt, dass sich hier das lebendige Zentrum einer vitalen Stadt befindet».

Entsprechend selbstbewusst ist das Gebäude auch mit «Stadthaus» angeschrieben, gleich davor liegt der neue «Stadtplatz». Das sind neue Töne in Kriens, das trotz seiner 27'000 Einwohnerinnen und Einwohner immer gerne seine dörflichen Wurzeln betont hat. Seit einer Volksabstimmung vom März ist das anders: Die Krienser haben ja gesagt zum offiziellen Titel einer Stadt. «Damit befindet wir uns nun auf Augenhöhe mit anderen Gemeinwesen unserer Grösse», sagt Cyrill Wiget.

SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Joseph De Mol (Molensepp)
    Damit positioniert sich Kriens schon mal als Stadt mit dem hässlichsten Stadthaus der Schweiz. Lässt sogar noch Emmen locker hinter sich. Städtebaulicher Fehltritt, völlig überdimensioniert, lieb- und charakterloser Retortenbau ab der Stange mit null Feingefühl für die Anforderungen des Standortes. Grässlich. Eine Watsch'n für die Verantwortlichen!
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