Zum Inhalt springen

Zentralschweiz Stadt Luzern: Angriff von rechts auf die Mitteregierung

Bei den Wahlen in die Luzerner Stadtregierung steht vor allem eine Frage im Zentrum: Können die Grünliberalen mit Baudirektorin Manuela Jost ihren Sitz halten? Der Angriff auf ihren Sitz kommt von rechts: Die SVP kämpft mit ihrem Präsidenten Peter With für eine bürgerliche Mehrheit in der Regierung.

Seit Jahren hat die Stadt Luzern eine Mitteregierung. Für den parteipolitischen Ausgleich sorgten jeweils zwei Vertreter der Linken (SP und Grüne), zwei Bürgerliche (CVP und FDP) und ein Vertreter der Mitte: früher der Parteilose Urs W. Studer, seit vier Jahren nun die Grünliberale Manuela Jost.

Wie schon bei vergangenen Wahlen versucht die SVP diese Konstellation zu sprengen: diesmal allerdings mit breiterer Unterstützung als zuvor. Ihr Kandidat Peter With kann nämlich nicht nur auf die Stimmen des Wirtschaftsverbandes zählen, er ist auch erstmals von der FDP auf die Liste genommen worden.

Zwar visiert die SVP nicht direkt den Sitz der Grünliberalen an. Klar aber ist, dass die anderen vier Sitze kaum wackeln. CVP (mit Stadtpräsident Stefan Roth), FDP (Sozialdirektor Martin Merki) und die Grünen (Verkehrs- und Sicherheitsdirektor Adrian Borgula) treten mit Bisherigen an. Und die SP schickt mit Beat Züsli zwar einen Neuen ins Rennen, als grösste Partei der Stadt ist ihr Anspruch auf einen Regierungssitz aber unbestritten.

Insgesamt kämpfen 11 Kandidatinnen und Kandidaten um die fünf Sitze.

Die Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.