Stadt Luzern soll eine Metro erhalten

Die Metrolinie vom Stadtrand im Gebiet Ibach zum Schwanenplatz am See soll 400 Millionen Franken kosten. Dafür aufkommen sollen private Investoren. Die Initianten haben am Donnerstag eine Machbarkeitsstudie vorgelegt.

Ein Glaskubus beim Schwanenplatz. So soll die künftige Metrostation aussehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Visualisierung zeigt den Einstieg zur Metrostation am Schwanenplatz. ZVG

Geplant sind im Gebiet Ibach nahe der Kehrichtverbrennungsanlage zwei Parkhäuser für 3500 Autos und 80 Reisebussen. Von dort soll unterirdisch eine zweispurige Metro zum rund zwei Kilometer entfernten Schwanenplatz verkehren. Unter dem Luzerner Kantonsspital sind eine Zwischenstation und ein Notausgang vorgesehen. Die Fahrt ins Stadtzentrum soll drei Minuten dauern.

Zentrum entlasten

Das Projekt soll den Schwanen- und den Löwenplatz von Reisebussen befreien, mehr Sicherheit im Stadtverkehr bringen und das Zentrum vom Individualverkehr entlasten.

In der Machbarkeitsstudie werden die Kosten auf 400 Millionen Franken geschätzt. Diese sollen von privaten Aktionären finanziert werden. Die Initiaten - der Immobilienverwalter Franz Zihlmann aus Ruswil, Bauplaner Marcel Sigrist aus Luzern und der auf Parkhäuser spezialisierte Bauleiter Marcel von Arx, ebenfalls aus Luzern - rechnen mit einem Jahresumsatz von 34 Millionen Franken. Mit den Vorprojekten soll noch dieses Jahr begonnen werden.