Stadt Luzern verspricht gute Arbeitsbedingungen für Heimpersonal

Der Stadtrat will die Heime und Alterssiedlungen in eine Aktiengesellschaft auslagern. Als Grundlage dafür wurde nun mit den Berufsverbänden ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterzeichnet.

Eine Betreuerin mit einer Betagten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Betreuung von Betagten: Die Stadt Luzern hat sich mit dem Heimpersonal auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Keystone

Nach Ansicht des Stadtrates stärkt der GAV die Sozialpartnerschaft. Damit sei sichergestellt, dass die geplante AG für die Heime und Alterssiedlungen eine «sozial verantwortungsvolle Arbeitgeberin» bleibe.

Auch die Personalverbände sind mit dem GAV zufrieden. Ziel sei es gewesen, dass die Anstellungsbedingungen mindestens gleich gut seien. Das sei in «harten, aber konstruktiven Verhandlungen» gelungen. In einigen Punkten gäbe es sogar Verbesserungen für das Personal: so sieht der GAV zum Beispiel mehr Ferientage vor.

Die zu gründende Aktiengesellschaft für die Heime und Alterssiedlungen soll im Besitz der Stadt bleiben. Das Stadtparlament behandelt die Vorlage im Dezember. Das letzte Wort hat das Volk an der Urne; die Abstimmung ist für den 18. Mai 2014 geplant.