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Stadtpräsidium Zug Karl Kobelt macht das Rennen

Die Stadtzuger Bevölkerung hat im zweiten Wahlgang entschieden: Der FDP-Vertreter ist der neue Stadtpräsident.

Legende: Audio Karl Kobelt: «Es ist eine Herausforderung in Dolfi Müllers Fussstapfen zu treten.» abspielen. Laufzeit 03:01 Minuten.
03:01 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 02.12.2018.

Der FDP-Politiker Karl Kobelt hat die Stichwahl am 2. Dezember gegen Vroni Straub von der CSP klar gewonnen. Er erhielt 57,5 Prozent der Stimmen. In absoluten Zahlen beträgt das Resultat 4424 zu 3265 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,3 Prozent, wie die Stadt Zug mitteilte.

Damit bleibt dieses Amt in Männerhand: Der 59-Jährige ist Nachfolger des SP-Vertreters Dolfi Müller, der zwölf Jahre an der Spitze der Stadt war. «Es ist eine Herausforderung in Dolfi Müllers Fussstapfen zu treten. Die Wahl erfüllt mich mit Dankbarkeit und grosser Genugtuung», sagt Kobelt.

Schwerer Stand für Mitte-Links

Herausfordernd ist die Situation auch für die Linken in der Zuger Stadtregierung. Nachdem Vroni Straub vor acht Wochen als einzige Vertreterin von Mitte-Links in den Stadtrat gewählt wurde, ist nun auch das Stadtpräsidium bei den Bürgerlichen. «Wenn ich unsere Anliegen im Stadtrat nicht durchbringen kann, müssen die linken Parteien vielleicht auch mehr in die Opposition», meint Vroni Straub.

Kobelt und Straub hatten bei den Stadtratswahlen von Anfang Oktober beide einen Sitz ergattert. Die fünf Sitze wurden alle mit bürgerlichen oder Mitte-Politikern besetzt. Die SP flog dagegen aus der Zuger Stadtregierung.

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