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Zentralschweiz Stäger wäre gerne FCL-Präsident geblieben

Am Freitag war der Wechsel an der FCL-Spitze vorzeitig bekannt geworden. Am Montag traten der abtretende Präsident Ruedi Stäger und sein Nachfolger Philipp Studhalter vor die Medien. Der Wechsel erfolge ausschliesslich im Interesse des Clubs, betonten beide.

Zwei Männer an einem Tisch
Legende: Philipp Studhalter (rechts) mit seinem Vorgänger Ruedi Stäger. Keystone

Der FC Luzern wolle sich nach der sportlichen Neuorganisation nun auch grundsätzlich schlankere Strukturen und ein neues Gesicht geben, wird der Wechsel begründet. Bisher habe Ruedi Stäger beide Aufgaben Geschäftsführung und Vereinspräsidium in einem 60-Prozent-Pensum wahrgenommen.

Stäger wäre gern weiter Präsident geblieben: «Klar bin ich enttäuscht; ich lebe für diesen Club», sagt Stäger, «ich werde auch weiterhin an jedes Heimspiel gehen.» Die Neuorganisation sei aber sinnvoll, sagte Stäger, er habe das auch selber bereits festgestellt: «Das Doppelpräsidium brachte zu viele Reibungsflächen.»

Neu sollen deshalb die Präsidien der Vereins und der FCL-Holding zusammengelegt werden. Diesen Posten übernimmt Philipp Studhalter, bisher Holding-Chef. «Diese Reorganisation war schon länger ein Thema, nun wird sie umgesetzt, im Sinn einer verbesserten Effizienz», sagte Studhalter. Stäger müsse sich nichts vorwerfen lassen.

Neuer Geschäftsführer

Neu soll zudem ein vollamtlicher Geschäftsführer die Zügel beim FCL übernehmen. «Es muss sich dabei um eine führungsstarke Persönlichkeit aus einem mittelständischen Unternehmen handeln, mit Affinität zum Fussball», sagt Studhalter.

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