Bahnausbau 2030/2035 Ständeräte verlangen Antworten zum Durchgangsbahnhof

Die Zentralschweiz dürfe beim Bahnausbau nicht leer ausgehen. Der Bundesrat soll Stellung nehmen zu wichtigen Projekten.

Visualisierung des Luzerner Durchgangsbahnhofs. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Zufahrtsstrecke des Durchgangsbahnhofes würde unter dem Luzerner Seebecken hindurch führen. zvg/Kanton Luzern

Luzern und die Zentralschweiz sei eine der am stärksten wachsenden Wirtschaftsregionen der Schweiz. Deshalb nehme er mit Erstaunen zur Kenntnis, dass die Zentralschweiz in den Überlegungen des Bundes zum Bahnausbau keine oder nur eine untergeordnete Rolle spiele, schreibt der Luzerner Ständerat Damian Müller in einem Vorstoss.

Der Vorstoss wurde von allen 10 Zentralschweizer Ständeräten unterschrieben. Sie werfen dem Bundesamt für Verkehr BAV vor, die Zentralschweiz würde im Verfahren benachteiligt. Sie stellen dem Bundesrat verschiedene Fragen zum Bahnausbau 2030/2035.

Sie wollen unter anderem wissen, ob das BAV auch ein Szenario mit den beiden Modulen Tiefbahnhof Luzern und Zimmerberg light geprüft habe. Weiter solle der Bundesrat Stellung nehmen zum Vorschlag der Zentralschweizer Regierungskonferenz, den Durchgangsbahnhof zu etappieren.