Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Neben dem bisherigen Ständerat Alex Kuprecht will auch Pirmin Schwander neu in den Ständerat. abspielen. Laufzeit 03:03 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 03.05.2019.
Inhalt

Ständeratswahl Kanton Schwyz Die SVP schickt Pirmin Schwander doppelt ins Rennen

Ein Novum für den Kanton Schwyz: Pirmin Schwander kandidiert für den National- und Ständerat.

Die SVP will ihre beiden bisherigen Sitze im Ständerat verteidigen.
Neben dem amtierenden SVP-Ständerat Alex Kuprecht, der zur Wiederwahl antritt, haben die Parteimitglieder am Donnerstagabend Nationalrat Pirmin Schwander nominiert. Schwanders Name kommt auf die Ständerats- und auf die Nationalratsliste der Partei. Eine Doppelkandidatur ist für den Kanton Schwyz neu.

Die Doppelkandidatur ist ein Risiko, aber jedes Risiko hat auch Chancen.
Autor: Pirmin SchwanderNationalrats- und Ständeratskandidat

Pirmin Schwander sitzt seit 2003 für die SVP im Nationalrat. Der 57-jährige Unternehmer aus Lachen soll in die kleine Kammer wechseln und damit den Sitz des 66-jährigen Peter Föhn verteidigen, der nach acht Jahren im Ständerat nicht mehr zur Wahl antritt.

Umstrittener Entscheid

Schwanders Doppelkandidatur gab innerhalb der Partei zu reden. Die SVP soll ihren Ständeratssitz verteidigen und nicht «Spiele» machen, die das Volk nicht goutieren könnte, sagte der ehemalige Parteipräsident Richard Bingisser an der Versammlung.

Ich sehe den Erfolg mit zwei Kandidaten nicht.
Autor: Richard BingisserEhemaliger SVP Parteipräsident

«Ich möchte nicht, dass wir verlieren», sagte Bingisser. Es sei auch ein Nachteil, dass beide SVP-Ständeratskandidaten aus der Region Ausserschwyz stammten. Der aktuelle Parteipräsident Roland Lutz teilt diese Bedenken nicht: «Pirmin Schwander wurde als Nationalrat breit gewählt und wird nicht nur als Ausserschwyzer wahrgenommen.» Die Mitglieder nominierten schliesslich das Duo Kuprecht/Schwander für den Ständerat deutlich.

FDP, CVP und SP greifen an

Die anderen Parteien wollen der SVP die beiden Schwyzer Ständeratssitze nicht kampflos überlassen. So hat die FDP den Schwyzer Regierungsrat Kaspar Michel für die Wahlen im Herbst nominiert. Der 48-Jährige sitzt seit 2010 in der Kantonsregierung und führt das Finanzdepartement. Michel ist ausgebildeter Historiker und Staatswissenschaftler und lebt mit seiner Familie in Rickenbach.

Anspruch hat auch die CVP angemeldet. Sie will mit Michels Regierungsratskollege, Baudirektor Othmar Reichmuth, den Sitz zurückerobern. Die CVP Schwyz war 2011 aus dem Ständerat ausgeschieden, als Bruno Frick nach 20 Jahren die Wiederwahl verpasste. Der 55-jährige Othmar Reichmuth ist gelernter Käser und Handelsfachmann. Er wurde 2010 in die Schwyzer Kantonsregierung gewählt. Er wohnt mit seiner Familie in Illgau.

Auch die Schwyzer SP hat angekündigt, sie wolle bei den Ständeratswahlen antreten. Sie hält ihre Nominationsversammlung am 15. Mai ab.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Halt nochmals: "Alle gegen die SVP"! Mit diesem Slogan werden es die zwei SVP-Kandidaten äusserst schwer haben. Bestandene Werte und konservative Ansichten sind im "Stöckli" unbeliebt. Zudem sind die Wähler(innen) leicht manipulierbar und labil geworden und glauben der Gegenkampagne, dass SVP-Politiker nicht wählbar seien...…? Nein, damit habe ich das Netiquette nicht verletzt! Es ist meine sachliche Meinung und die sollte man in einem Forum äussern dürfen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Haben die Schwyzer keine "Jungen Kräfte"?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen