Zum Inhalt springen
Inhalt

Ständeratswahlen 2019 Zentralschweizer Kandidatenfeld nimmt Formen an

Der Zuger Ständerat Peter Hegglin tritt nochmals zur Wahl an. Er ist nicht der erste Bisherige aus der Zentralschweiz.

Legende: Audio Wahlen 2018: Sechs amtierende Zentralschweizer Ständeräte treten wieder an abspielen. Laufzeit 04:48 Minuten.
04:48 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 07.01.2019.

Peter Hegglin wills noch einmal wissen: Der Zuger CVP-Ständerat stellt sich im Herbst erneut zur Wahl – das hat er am Montag an der Dreikönigskonferenz der Zuger CVP bekannt gegeben. Der frühere Zuger Finanzdirektor sitzt seit 2015 in der Kleinen Kammer.

Mit Hegglins Ankündigung ist bereits knapp neun Monate vor den nationalen Parlamentswahlen klar: Von den zehn Ständeräten, die die Zentralschweizer Kantone nach Bern schicken, wollen sechs wieder antreten. Ein Blick in die Kantone zeigt zudem: Das Kandidatenfeld, das sich langsam konkretisiert, kommt mehrheitlich bürgerlich daher – und männlich.

Zug: Hegglin will, Eder zögert

Der 58-jährige Peter Hegglin will den Kanton Zug nochmals für eine Legislaturperiode als Ständerat vertreten – bei seinem Mit-Ständerat Joachim Eder ist das noch nicht ganz klar. Das FDP-Urgestein ist seit 37 Jahren politisch aktiv, seit sieben Jahren als Ständerat. Nun zögert er wegen seines Alters, ob er nochmals antreten soll; Eder ist 67-jährig. Er will voraussichtlich kommende Woche darüber informieren, wie er seine politische Zukunft sieht.

Peter Hegglin, Zuger CVP-Ständerat.
Legende: Peter Hegglin, Zuger CVP-Ständerat. Keystone

Luzern: Müller ist gesetzt, um vakanten Sitz wird gekämpft

Der 34-jährige Damian Müller wurde von der FDP bereits für die Wahl im Herbst nominiert. Das Rennen um den zweiten Luzerner Sitz dagegen ist offen: Der bisherige CVP-Ständerat Konrad Graber tritt nicht mehr an. Für seine Nachfolge haben drei CVP-Parteikolleginnen und -kollegen Interesse angemeldet: Nationalrätin Andrea Gmür, Kantonsrätin Yvonne Hunkeler, sowie Kantonsrat Ludwig Peyer. Auch die Linke ist in den Startlöchern, um den vakanten Sitz in der Kleinen Kammer zu beerben: Die SP hat den 33-jährigen Kantonsrat und Parteipräsident David Roth nominiert.

Damian Müller, FDP-Ständerat aus dem Kanton Luzern.
Legende: Damian Müller, FDP-Ständerat aus dem Kanton Luzern. Keystone

Schwyz: Kuprecht tritt an, Föhn informiert nächste Woche

Auch in Schwyz steht ein Kandidat bereits fest: SVP-Ständerat Alex Kuprecht hat Ende 2018 angekündigt, nochmals antreten zu wollen; er sitzt seit 2003 im Ständerat. Offen ist hingegen, ob auch sein Parteikollege Peter Föhn nochmals antritt. Föhn ist ein alter Hase: Er sitzt seit 24 Jahren im nationalen Parlament, zunächst als Nationalrat, seit sieben Jahren im Ständerat. Er will kommende Woche darüber informieren, ob er nochmals eine Legislatur anhängen will. Klar ist bereits, dass die CVP und die FDP der SVP einen ihrer beiden Ständerats-Sitze abjagen wollen.

Der Schwyzer SVP-Ständerat Alex Kuprecht.
Legende: Der Schwyzer SVP-Ständerat Alex Kuprecht. Keystone

Ob- und Nidwalden: Wicki und Ettlin treten an

Die beiden Halbkantone schicken je einen Ständerat nach Bern – und beide amtierenden Ständeräte haben bereits angekündigt, sich erneut zur Wahl zu stellen: Der Nidwaldner Hans Wicki von der FDP und der Obwaldner Erich Ettlin von der CVP.

Von links: Der Obwaldner Erich Ettlin (CVP), der Nidwaldner Hans Wicki (FDP) und der Urner Josef Dittli (FDP).
Legende: Von links: Der Obwaldner Erich Ettlin (CVP), der Nidwaldner Hans Wicki (FDP) und der Urner Josef Dittli (FDP). Keystone

Uri: Noch keine fixen Statements

Noch nicht geäussert haben sich die Ständeräte des Kantons Uri, Isidor Baumann (CVP) und Josef Dittli (FDP). Von beiden kann aber ausgegangen werden, dass sie im Herbst nochmals antreten – auch wenn der 63-jährige Isidor Baumann sagt, er müsse sich eine Kandidatur wegen seines Alters noch genauer überlegen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.