Stans erhält ein neues Gefängnis

Der Nidwaldner Regierungsrat will die meisten kantonalen Gebäude auf dem Areal Kreuzstrasse in Stans durch Neubauten ersetzen. Zu diesen gehört auch das Gefängnis. Die Bauarbeiten sollen etappenweise während 20 Jahren durchgeführt werden.

Ein Blick auf das aktuelle Kreuzstrassen-Areal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Blick auf das aktuelle Kreuzstrassen-Areal. In den nächsten 20 Jahren soll hier vieles neu gebaut werden. SRF/Christian Oechslin

Das Areal Kreuzstrasse nahe der Autobahnausfahrt Stans Süd ist 33'000 Quadratmeter gross. In acht Gebäuden sind die Kantonspolizei, das Amt für Justiz, das Untersuchungs- und Strafgefängnis, das Verkehrssicherheitszentrum und das Strasseninspektorat untergebracht.

Neubau sorgt für wirtschaftlichere Nutzung

In den nächsten 20 Jahren müssten dort grosse Sanierungen durchgeführt werden. Eine Gesamtbetrachtung habe ergeben, dass die meisten bestehenden Gebäude nicht saniert, sondern durch Neubauten ersetzt werden sollen. Das teilt die Staatskanzlei mit.

Ausgelöst wurden die Abklärungen wegen des Untersuchungs- und Haftgefängnisses Stans: Das 1989 erbaute Gebäude muss saniert werden. Zudem sind bauliche Massnahmen nötig, um weiterhin einen gesetzeskonformen Vollzug zu gewährleisten. Ferner soll der Betrieb wirtschaftlicher gemacht werden, etwa mit Plätzen für Insassen aus Drittkantonen.