Starker Franken macht B. Braun Medical zu schaffen

Der starke Franken hat beim Medizinalproduktehersteller B. Braun Medical mit Sitz in Sempach für einen Gewinneinbruch gesorgt. Unter dem Strich erzielte die Schweizer Tochter des deutschen B. Braun-Konzerns noch einen Reingewinn von 14 Millionen Franken.

Madeleine Stöckli. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Madeleine Stöckli übernimmt Mitte Jahr die Leitung der B. Braun Medical. zvg/B. Braun

Das ist nicht einmal die Hälfte des Vorjahresergebnisses von 28,7 Mio. Franken. «Dieses Ergebnis ist zu einem wesentlichen Teil auf den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, und dem damit zusammenhängenden zusätzlichen Preisdruck zurückzuführen», teilte B. Braun Medical am Donnerstag mit.

Mit einem Exportanteil von mehr als 60 Prozent sei das Unternehmen vom Frankenschock sehr stark betroffen. Der Umsatz sank um 2,3 Prozent auf 324 Millionen Franken.

Neue Chefin

Das Unternehmen erhält Mitte Jahr eine neue Chefin. Die 53jährige Madeleine Stöckli, bisher Finanzchefin, übernimmt per 1. Juli von Hans Kunz, der in Pension geht. Stöckli ist seit 2002 Mitglied der Geschäftsleitung der B. Braun Medical.