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Stellenabbau in Küssnacht Gerresheimer macht dicht - harsche Kritik von Gewerkschaft

  • Das deutsche Pharma- und Medizinalunternehmen Gerresheimer habe einen wichtigen Grossauftrag für Inhalatoren verloren, sagt Unternehmenssprecher Jens Kürten.
  • Ohne diesen Grossauftrag, mit einem Volumen von 17 Millionen Franken, sei das Werk in Küssnacht nicht mehr rentabel.
  • Deshalb werde man den Standort in Küssnacht bis Ende 2019 schliessen und die Produktion an andere europäische Standorte verlagern.
  • 20 Mitarbeitende müssen den Betrieb bereits Ende August verlassen. Für alle 110 betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werde ein Sozialplan ausgearbeitet.
  • Guiseppe Reo, Regionalsekretär der Gewerkschaft Unia, kritisiert das Unternehmen - das Management habe es verschlafen, eine Diversifizierung anzustreben um weniger abhängig von dem einen Grosskunden zu sein.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur Häberli (Arthur Häberli)
    Was für eine saloppe Aussage: "Grosskunde sprang ab - Standort Küssancht geht zu' @srf: Schwieriges Wort dieses 'Küssnacht'. Der Artikel liest sich sonst wie ein klassischer BWL-Witz. Man 'verliert' nicht einfach Aufträge. Das sind keine Autoschlüssel. Das Werk sei nicht mehr rentabel. Deshalb verlagert man.... kein Wort von Bedauern etc. Nochmals @srf: Bitte ein wenig mehr recherchieren, was ist da genau los und auch 'anprangern'. Die Angelegenheit wurde so gar arg schnell durch gewinkt.
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    1. Antwort von SRF News
      Am Donnerstag reichte die Zeit nicht mehr für mehr Hintergründiges - ausser für das kurze Gespräch mit dem Bezirk Küssnacht. Heute Freitag sind wir seit dem Morgen mit der Gewerkschaft in Kontakt. Freundlicher Gruss aus der Redaktion
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