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Legende: Audio Landammann Roger Nager: «Wir bieten Unterstützung an». abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 02.08.2019.
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Strassensperre wirkt sich aus Neues Seetaxi wegen Felsräumung ob der Axenstrasse

Die achtwöchige Sperrung der Axenstrasse nach dem Steinschlag trifft Pendler und Pendlerinnen - aber auch Unternehmen.

Nach dem Steinschlag am letzten Sonntag entlang der Axenstrasse bleibt die wichtige Nord-Südverbindung zwischen Brunnen und Flüelen für acht Wochen gesperrt.

Damit die betroffenen Orte gut erreichbar bleiben, setzt der Kanton nun auf ein Seetaxi. Pendlerinnen und Pendler aus Sisikon können am Morgen früh mit dem Schiff nach Flüelen und von da aus mit dem Bus weiter nach Altdorf.

Das Schiff von Sisikon nach Flüelen fährt um 5.50 Uhr, jenes in die andere Richtung um 5.30 Uhr. Die Fahrt dauert knapp 20 Minuten. Für Pendlerinnen und Pendler ist es kostenlos.

Vorarbeiten für Sprengung haben begonnen

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Die Vorbereitungsarbeiten für die Sprengungen am Axen haben begonnen. Seit einem Steinschlag im Juli liegen oberhalb der Axenstrasse rund tausend Tonnen loses und absturzgefährdetes Gestein. Darunter auch zwei besonders grosse Blöcke.

Das Bundesamt für Strassen möchte die beiden Blöcke in kleine Stücke sprengen lassen. Weil das Gebiet aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden darf, werden die Bohrungen für die Sprengladungen vom Helikopter aus am hängenden Seil vorgenommen.

Hilfe für betroffene Firmen

Die Urner Regierung bietet auch Betrieben Hilfe an, die von den Bauarbeiten betroffen sind. Besonders betroffen ist die Gemeinde Sisikon, die von Uri sozusagen abgeschnitten ist. «Wir bieten zum Beispiel Hand, wenn Gastrobetriebe Kurzarbeit einführen müssen», sagt Landammann Roger Nager gegenüber SRF News.

Bei Notfällen kann Sisikon auf die Unterstützung des Kantons Schwyz zählen: Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehren sind auf mögliche Einsätze vorbereitet.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Die "Verhinderer der Umfahrung Sisikon" sollten endlich "zur Kasse" gebeten Werder und für den "Wirtschaftlichen Schaden der Strassen Sperrung" aufkommen! Im weiteren müssen die "unsinnigen Einsprachen" in Zukunft verhindert werden und zwar durch eine "Volksabstimmung" und hier könnte die SVP endlich mal etwas "sinnvolles Bewirken und Aufgleisen"!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Seit vielen Jahren kennt man die grosse Steinschlag-Gefahr zwischen Brunnen und Flüelen. Warum bauten die Kantone Schwyz und Uri nicht schon längst einen sicheren Tunnel von Brunnen nach Flüelen (wie auf der anderen Seeseite die N 2 zwischen Flüelen und Beckenried? Der Strassenverkehr zwischen dem Mittelland und Tessin (Italien) wird so oder so noch enorm zunehmen. Somit kann und soll sich der Nord-Südverkehr beidseitig des Urnersees auf sicheren Fahrstrassen aufteilen können!
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