Strom für Skianlagen und Sawiris-Resort

Die Urschner Korporationsbürger haben an ihrer ausserordentlichen Versammlung am Freitagabend einstimmig Ja gesagt zum 17,5 Millionen Franken Kredit für den Bau eines neuen Wasserkraftwerks in Realp. Andermatt wird in Zukunft mehr Strom benötigen für das Tourismusresort und die Skianlagen.

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Bildlegende: Der Strombedarf in Andermatt steigt wegen den neuen Skianlagen und dem Tourismusresort. Keystone

Die ausserordentliche Talgemeinde vom Freitagabend war mit rund 100 Personen sehr gut besucht. Dabei wurden der Konzessionsvertrag zwischen der Korporation und dem Elektrizitätswerk Ursern ohne Gegenstimmen genehmigt.

Für 17,5 Millionen Franken kann in Realp ein neues Wasserkraftwerk gebaut werden. «Nicht nur das Tourismusresort braucht mehr Strom, sondern auch der Ausbau der Skianlagen», sagt Verwaltungsratspräsident Herbert Danioth.

Komfortable finanzielle Lage

Das EW Ursern hat in den letzten Jahren genügend Rückstellungen gemacht und kann das Wasserkraftwerk aus «Eigenmitteln finanzieren.» Herbert Danioth ist überzeugt, dass die Abnehmer da sind. «Der Strombedarf in Andermatt steigt.»

Ausserdem sei Wasserkraft eine begehrte Energie, welche gut verkauft werden könne. Das neue Wasserkraftwerk des EW Ursern soll anfangs 2017 in Betrieb gehen.