Talkessel Schwyz kann Agglomerationsprogramm einreichen

Der Kanton und der Bezirk Schwyz, sowie die Gemeinden Schwyz, Ingenbohl und Steinen planen für rund 170 Millionen Franken verschiedene Verkehrsprojekte im Schwyzer Talkessel. Das Agglomerationsprogramm kann nach einer Überarbeitung nun beim Bund eingereicht werden.

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Bildlegende: Die Gemeinden im Schwyzer Talkessel wollen in Sachen Verkehr zusammenspannen. SRF

Die verschiedenen Massnahmen des Kantons und des Bezirks Schwyz, sowie den Gemeinden Schwyz, Ingebohl und Steinen zur Verbesserung der Verkehrssituation werden schon länger diskutiert. In den vergangenen Monaten wurde eine öffentliche Mitwirkung durchgeführt. Nun hat man sich darauf geeinigt, welche Projekte konkret angepackt werden sollen:

  • Neue Muotabrücke West in Ibach, um den Verkehr zwischen Seewen und Ibach besser zu regeln und einfacher zur Autobahn in Brunnen zu führen
  • Zufahrt vom Kreisel Gätzli an der Kantonsstrasse Brunnen zur Autobahn zwecks Umfahrung der Quartiere
  • Bessere Fahrradwege zwischen Steinen, Seewen und Brunnen
  • Verschiedene Verbesserungen beim Öffentlichen Verkehr, basierend auf der Kantonalen ÖV-Strategie 2030

Zusammenarbeiten wollen der Bezirk, der Kanton und die Gemeinden in Sachen Agglomerationsprogramm künftig als Verein mit einer Geschäftsstelle bei der Gemeinde Schwyz.

Mit einem Entscheid über die Kostenbeteiligung des Bundes rechnet man bis im Frühling 2017. Der Bund wird sich, laut Informationen des Bezirkes, mit 30-50 Prozent beteiligen. Die wichtigsten Verkehrsprojekte sollen die nächsten zehn Jahre realisiert werden.