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Zentralschweiz «Todesfälle könnten zunehmen»

Vor rund 80 Jahren wurde das erste Antibiotikum eingesetzt. Heute sind immer mehr Leute resistent dagegen. Wie reagieren die Spitäler? Ein Gespräch mit Marco Rossi, Chefarzt Infektiologie und Spitalhygiene am Kantonsspital Luzern.

Porträt von Marco Rossi im SRF-Studio in Luzern.
Legende: Marco Rossi ist dafür verantwortlich, dass sich resistente Bakterien im Kantonsspital Luzern nicht verbreiten. SRF

Ärzte sind immer häufiger damit konfrontiert, dass Patientinnen und Patienten resistent sind gegen Antibiotika. Seit fast 80 Jahren - seit der Entdeckung des Penizillins - gelten die verschiedenen Antibiotka als «Wundermittel». Die Zahl der Personen, bei denen sie nicht mehr wirken, nimmt jedoch bedrohlich rasch zu.

«Krankheiten wieder tödlich»

«Wir müssen wohl damit rechnen, dass in Zukunft Patienten wieder an Krankheiten sterben, die wir heute noch gut behandeln können», sagt Marco Rossi.

Der Chefarzt Infektiologie und Spitalhygiene am Kantonsspital Luzern nennt als Beispiel etwa eine Lungenentzündung.

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