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So geht die Stadtregierung die Tourismusfrage an
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 13.01.2020.
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Tourismus in Luzern Jetzt soll die Bevölkerung mitreden

Wie viel Tourismus erträgt die Stadt Luzern? Was machen mit den Cars? Die Stadt lanciert eine Bevölkerungsbefragung.

Seit Jahren sorgt der Tourismus in der Stadt Luzern für Diskussionen. Nun nimmt die Stadtregierung einen neuen Anlauf, um die Problematik umfassend anzugehen - insbesondere soll sich auch die Bevölkerung einbringen können. Das Projekt besteht aus zwei Teilen:

  • Tourismus: Wie viel und welchen Tourismus will Luzern? Zu diesen Fragen hat die Stadt bei der Hochschule Luzern (unter der Leitung von Tourismusexperte) eine Bevölkerungsumfrage in Auftrag gegeben. Damit diese repräsentativ ist, werden 2000 zufällig ausgewählte Luzernerinnen und Luzerner befragt. Alle anderen Bürgerinnen und Bürger können sich auch einzeln auf der Stadtseite im Internet, Link öffnet in einem neuen Fenster zu den Fragen äussern. Zudem führt die Stadt Workshops durch, die sich vor allem an die direkt betroffenen Interessenvertreter richten - also zum Beispiel an Vertreter der Quartiere oder der Geschäfte.
  • Carregime: Wie soll die Stadt mit den Touristencars umgehen? In den letzten Jahren gab es unterschiedliche Lösungsvorschläge, wie ein neues Parkhaus unter der Musegg oder unter dem Schweizerhofquai, oder eine Metro vom Stadtrand in die Innenstadt. Die einzelnen Projekte sind aber alle umstritten. «Eine isolierte Beurteilung von Einzelprojekten ist nicht zielführend», schreibt die Stadt und will deshalb die Frage grundsätzlicher angehen: «In einem ersten Schritt soll unabhängig von konkreten Projekten ein gemeinsames Verständnis über die Zielsetzungen des künftigen Carregimes entwickelt werden.» Erst dann sollen die Projekte an diesen Zielen gemessen werden. Dieser Prozess wird von einer externen Firma begleitet.
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1 Kommentar

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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Die Nutzniesser dieser Touristenschwemme sprich Bucherer, Gübelin und die versammelte Uhrenverkaufsindustrie am Grendel sollen sich endlich gebührend an den entsprechenden Kosten beteiligen, die im Moment vollumfänglich auf den Steuerzahler überwälzt werden. Denn das Steuersubstrat aus dem Tourismus in der Stadt Luzern ist absolut vernachlässigbar und als Argumentation ein schlechter Witz!
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