Trotz Dopingfällen: Meeting-Direktor setzt auf normale Kontrollen

Verschiedene Dopingfälle erschüttern die Welt der Leichtathletik. Auch beim Meeting «Spitzenleichtathletik Luzern» geben diese Fälle zu reden. Die Verantwortlichen wollen aber die Dopingkontrollen nicht verschärfen.

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Bildlegende: Das 200-Meter-Rennen an der letztjährigen Ausgabe von «Spitzenleichtathletik Luzern» Keystone

Direkte Auswirkungen auf das Luzerner Meeting haben die Dopingfälle zwar nicht. «Schliesslich haben wir keinen der betroffenen Sprinter verpflichtet», sagt Direktor Max Plüss gegenüber SRF. Das Thema Doping stehe aber dadurch wieder im Vordergrund.

Am Meeting «Spitzenleichtathletik Luzern» stehen die regulären Dopingkontrollen wie jedes Jahr an. Eine Verschärfung planen die Organisatoren nicht. Das sei auch gar nicht möglich.

«Wir haben uns aber zusammen mit anderen Meetings dazu verpflichtet, Sportler, die eine Doping-Sperre absitzen mussten, nicht mehr einzuladen», so Max Plüss.

Dass durch die Doping-Schlagzeilen das Publikum einen Bogen machen könnte um «Spitzenleichtathletik Luzern», glaubt Max Plüss nicht. Auf der Luzerner Allmend werden am Mittwochabend gegen 7‘000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet.