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Zentralschweiz Trotz gutem Umsatz: Trisa hat am starken Franken zu nagen

Der Trienger Zahnbürstenhersteller Trisa hat 2014 seine Umsätze im In- und Ausland deutlich gesteigert. Sie kletterten total um 11,5 Prozent auf 255,2 Millionen Franken. Trotzdem sind die Zeiten nicht allzu rosig.

Viele Zahnbürten in einem Behälter. Zwei Hände halten zudem einige Zahnbürsten.
Legende: Der Zahnbürstenhersteller Trisa hat 2014 den Umsatz steigern können. Keystone

Am Umsatz gemessen war 2014 für Trisa ein Rekordjahr. Allerdings: Die starke Schweizer Währung liess die Profitabilität des 128 Jahre alten Exportunternehmens sinken.

Das Jahresergebnis auf Stufe Ebit brach um 5,1 auf 20,7 Millionen Franken ein, wie die Firma mit Sitz in Triengen mitteilte. Der Grund für das tiefere Ergebnis liege in zusätzlichen Wertberichtigungen auf den Vorräten. Der Schritt war eine Folge der Aufwertung des Schweizer Frankens.

Der starke Franken bleibt für die Firma, die 65 Prozent ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaftet, eine grosse Herausforderung. Um fit für die Zukunft zu bleiben, werde vom Einkauf bis zum Vertrieb nach Kostenoptimierungen gesucht, heisst es in der Mitteilung.

Eine bereits längere geplante Massnahme ist die Inbetriebnahme eines vollautomatisierten Hochregallagers am Standort Triengen im Frühsommer 2015. Zugleich soll die Produktion und Logistik in Ebnat-Kappel SG erweitert werden.

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