Zum Inhalt springen

Kantonsspital Uri Trotz mehr Patienten schreibt Spital in Altdorf Verlust

Das Kantonsspital Uri hat 2016 einen Verlust von 700'000 Franken eingefahren. Budgetiert war eine ausgeglichene Rechnung. Grund ist laut Mitteilung, dass weniger schwere Fälle in Altdorf behandelt worden seien. Insgesamt haben sich aber mehr Patientinnen und Patienten in Altdorf behandeln lassen.

Das Kantonsspital Uri in Altdorf.
Legende: Das Spital in Altdorf hat mehr Patientinnen und Patienten ambulant behandelt. ZVG Kantonspital Uri

Gewisse komplexe Eingriffe dürften nur noch in grösseren Spitälern durchgeführt werden dürften, schreibt das Kantonsspital in einer Mitteilung. Dies sei für das Spital in Altdorf aus finanzieller Sicht wenig erfreulich.

2016 liessen sich aber mehr Patienten im Kantonsspital Uri behandeln als noch 2015. Erstmals gab es mehr als 4000 akutstationäre Austritte. Stark gewachsen ist die Zahl der ambulanten Eingriffe, von denen es fast 23'000 gegeben hat. Vor allem die Handchirurgie, die Onkologie und die Radiologie trugen zum Wachstum bei.

Finanziell belastet wurde das Jahresergebnis auch von Kosten, die für Grossprojekte aufgewendet werden mussten. Neben dem Um- und Neubau des Spitals gehörten zu diesen etwa der neue Internetauftritt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Das wäre wie wen eine Firma am privaten Markt zu jammern beginnt: mein Konkurrent hat bessere Kunden als ich. Na und? Dann sorgt dafür, dass euer Laden wieder läuft. Unglaublich was da in der Schweiz abgeht. Anstatt sich endlich mal auf die eigenen Beine zum stellen, wird nur rumgeheult. Dazu noch tausende "Mitverdiener" aus der Politik und Wirtschaft, viel zu hohe Boden und Mietpreise und für jeden Scheiss eine Gebühr: das kann ja nicht funktionieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen