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Eine Karte, die das Gebiet Unterfeld in Zug und Baar zeigt.
Legende: Im Februar 2017 hat die Baarer Bevölkerung Nein gesagt zu den ursprünglichen Plänen. Zug sagte knapp Ja. SRF/Carto
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Überbauung Unterfeld in Baar «Es ist wichtig, die Leute miteinzubeziehen»

Im zweiten Anlauf soll es klappen: Mit weniger Hochhäusern und mehr Freiräumen will Baar die Bevölkerung überzeugen.

Im Gebiet Unterfeld Süd an der Grenze von Baar zur Stadt Zug soll ein neues Stadtquartier mit Gewerberäumen sowie einem Mix von normalen, verbilligten und altersgerechten Wohnungen entstehen. Die erste Vorlage dazu hatte das Stimmvolk 2017 bachab geschickt.

In den vergangenen sechs Monaten haben Vertreter der Gemeinde Baar, von Grundeigentümern, Quartierbewohnern und Verbänden zusammen mit Experten und Planern ein neues städtebauliches Konzept für das Gebiet entwickelt.

In vier Workshops sei gemeinsam eine städtebauliche Grundstruktur festgelegt worden, sagt Paul Langenegger, Bauchef der Gemeinde Baar. «Es ist sehr wichtig gewesen, die Leute miteinzubeziehen. Das hatten wir vorher verpasst.» Dabei hätten sie die Kritik am alten Projekt Ernst genommen: So sei beispielsweise die Anzahl der Hochhäuser von sechs auf drei reduziert worden.

Neue Abstimmung vor 2020

Die wesentlichen Elemente des neuen Konzepts sind laut dem Gemeinderat von Baar Freiräume für unterschiedliche Zielgruppen, eine Grünanlage entlang der Gemeindegrenze sowie getrennte Zonen für Wohnen, Gewerbe und Arbeiten. Die Areale in Baar und Zug sollen dabei eigenständig bebaubar sein.

Als nächstes werden die Pläne konkretisiert und ein Quartiergestaltungsplan ausgearbeitet. Dieser soll noch vor Ende Jahr zur öffentlichen Mitwirkung verabschiedet werden. Die Bevölkerung soll bis Ende 2019 über den angepassten Zonenplan und die revidierte Bauordnung abstimmen können.

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