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Uni Luzern Studenten wehren sich gegen die Entlassung eines Professors

Mit einer Petition verlangen sie, dass die Freistellung des Theologie-Professors Martin Mark untersucht wird.

Am Dienstag reichten Studenten der Theologischen Fakultät der Universität Luzern eine Petition mit über 500 Unterschriften ein. Sie wehren sich gegen die Freistellung und Entlassung von Martin Mark. Die Petitionäre fordern ausserdem eine Untersuchung des Falles, welche die tatsächlichen Entlassungsgründe aufzeigen solle.

Angesehener Dozent

Die Universität hatte den Professor auf Ende Juli freigestellt, dies nach aussen aber nie kommuniziert. Das sei der erste Grund für die Petition, sagt Joël Eschmann, Initiant und Student an der Theologischen Fakultät.

Der zweite Punkt sei, dass die Petitionäre überhaupt nicht nachvollziehen können, warum es zu der Entlassung gekommen sei. «Die Forschung und die Lehre von Herrn Mark sind unbestritten», sagt Eschmann gegenüber SRF News. Auch als Dozent sei er hoch angesehen und zwar nicht nur bei Studenten, sondern auch bei Kolleginnen und Kollegen.

Neben Studierenden der Universität Luzern hätten auch Professoren-Kolleginnen und -Kollegen von andern Universitäten die Petition unterschrieben. Daneben auch Leute aus den Pfarreien, an denen Martin Mark als Priester tätig sei.

Dringlicher Vorstoss im Kantonsparlament

Die Petitionäre richten ihre Forderungen an den Universitätsrat, der die Entlassung beschlossen hatte. Präsident dieses Gremiums ist der Luzerner Regierungsrat Reto Wyss. Weder er noch die Universität waren am Dienstag für eine Stellungnahme zu erreichen .

Im Luzerner Kantonsrat ist am Dienstag ein dringlicher Vorstoss der Grünen eingereicht worden, der ebenfalls Informationen zu den Umständen der Entlassung verlangt.

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