Uri, Schwyz und Zug wollen psychiatrische Klinik übernehmen

Nun ist klar, wie die Kantone Schwyz, Uri und Zug ihre Psychiatrieversorgung zusammenlegen wollen. Sie gründen eine gemeinnützige Aktiengesellschaft und legen fünf Millionen Franken zusammen. In den nächsten Monaten entscheiden die Kantonsparlamente über das Konkordat.

Älterer Herr sitzt in einer psychiatrischen Klinik an einem Tisch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die drei Kantone wollen in der Psychiatrie enger zusammenarbeiten (Symbolbild). Keystone

In dem bereits früher angekündigten Projekt wollen die drei Kantone Uri, Schwyz und Zug ihre Psychiatriedienste per Mitte 2017 in einem gemeinsamen Unternehmen zusammenlegen. Betroffen sind rund 370 Beschäftigte.

Gemäss den am Freitag publizierten Botschaften an die Parlamente von Uri und Zug planen die drei Kantone, die Gründung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft mit Sitz in Zug. Diese soll künftig alle stationären, teilstationären und ambulanten psychiatrischen Einrichtungen und Dienste betreiben.

Bei dem Projekt sollen die drei Kantone auch die Klinik Zugersee in Oberwil mit zurzeit 133 Betten und rund 240 Mitarbeitenden übernehmen. Für den Landkauf muss der Kanton Zug 18 Millionen Franken aufbringen. Die neue Betriebsgesellschaft bezahlt jährlich einen Baurechtszins. Das geplante Aktienkapital für die neue Psychiatriegesellschaft beträgt fünf Millionen Franken.