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Wolf in einer Fotofalle im Kanton Uri
Legende: Der Wolf tappte schon im April in eine Fotofalle. ZVG Sicherheitsdirektion Kanton Uri
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Zentralschweiz Urner Wolf ist tot

Der Wolf, der in den vergangenen zwei Monaten auf den Urner Alpen rund 50 Schafe riss, wurde in der Nacht auf Donnerstag von Jägern erlegt. Die Sicherheitsdirektion hatte ihn zum Abschuss freigegeben.

Im Gebiet Surenen/Blackenalp in der Gemeinde Attinghausen konnte der zum Abschuss freigegebene Wolf von den beauftragten Jägern erlegt werden. Es handelt sich um ein männliches Tier. Der Wolf wurde zur genauen Untersuchung an das Institut für Tierpathologie der Universität Bern gebracht.

Am 14. Juli 2016 hatte die Sicherheitsdirektion Uri die Abschussverfügung erlassen, nachdem die Schadensschwelle erreicht worden war. Die Abschussbewilligung galt von Mitte Juli an für 60 Tage. Den Wolf abschiessen durften nur zehn kantonale Wildhüter sowie gegen 20 bis 30 Jäger, die vom Kanton dafür bestimmt wurden.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass im Kanton Uri ein zweiter Wolf unterwegs sein muss. Am Dienstag war hinter Bristen im Maderanertal ein gerissenes Schaf entdeckt worden. Das Maderanertal liegt im Osten Uris nahe der Grenze zu Graubünden. Da es gleichzeitig auch westlich der Reuss Risse gegeben hatte, gehen die Behörden von zwei verschiedenen Wölfen aus.

Wallis erweitert Abschusszone

Der Kanton Wallis hatte im Juni einen Wolf in der Augstbordregion zum Abschuss freigegeben. Nun hat der Staatsrat das Gebiet erweitert, in dem der Wolf geschossen werden darf. Dies sei nötig, um weitere Schäden zu verhindern, schreibt er. Der zum Abschuss freigegebene Wolf hat zwischen April und Juli 55 Schafe und Ziegen gerissen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von tom rosen  (tom rosen)
    Seit ich kleine Kinder habe und von Rechtswegen auch nach schlimmsten Vorfällen kein Verbot für Kampfhunde erfolgt ist, muss ich zum Schutz ein praktisches, automatisch ausziehbares Utensil mit mir führen, das mit einer massiven Stahlkugel am Ende auch muskulöseste Kampfhunde mit einem Schlag "ausser Gefecht" setzt. Dies ist nun leider auch bei Wanderungen notwendig geworden. Meine Güte - wo leben wir eigentlich?
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  • Kommentar von Ida Fischer  (Ida Fiischer)
    Die Wölfe sind gewollt in Italien angesiedelt worden und von dort in die Schweiz gewandert. Ob Bär oder Wolf diese Tiere sind eine Gefahr für unsere Nutztiere. Der Aufwand für die Schäfer sind teuer. Diese müssen Schutzhunde anschaffen wer soll das alles bezahlen. Diese Hunde fallen auch nicht einfach vom Himmel sondern müssen lange ausgebildet werden. Man könnte ja auch Tiger und Puma aussetzten um die Biodiversität zu erhöhen:)
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  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    Dieser Abschuss wurde bewilligt, obwohl sich Schafhalter dort dem Herdenschutz verweigern. Erst serviert man den Wölfen die Schafe auf dem Tablett, dann knallt man sie ab und kassiert noch für die Verluste. Das ist eine Sauerei!
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