Vereine brauchen professionelle Strukturen

Sport- wie auch andere Vereine leben davon, dass Mitglieder ehrenamtlich Führungsfunktionen übernehmen. Diese müssten aber professionell arbeiten, um den Verein nicht zu gefährden, erklärt Fachfrau Verena Glanzmann.

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Bildlegende: Sportvereine müssten professionell geführt werden, um Probleme zu vermeiden. Keystone

«Einen Verein professionell führen heisst nicht, dass man es beruflich macht. Vielmehr geht es darum, diesen Job richtig zu machen», erklärt Verena Glanzmann im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF. Sie ist Professorin an der Hochschule Luzern und Mitautorin einer Buchreihe rund um Vereinsführung.

Führungsaufgaben übernehmen

Gleichzeitig seien solche Funktionen auch eine gute Chance für jüngere Leute, in einem professionellen Team erste Führungserfahrungen zu machen. Glanzmann legt Wert darauf, dass Führungsfragen in den Vereinen aktiv diskutiert werden. Deshalb engagiere sie sich auch an Workshops der IG Sport Luzern, wo konkrete Führungsfragen diskutiert würden.

«Im Bereich ICT können grundsätzliche Fragen diskutiert werden, beispielsweise um Haltungen gegenüber von Social Media Aktivitäten», sagt Vereinsfachfrau Glanzmann. Thema seien aber auch konkrete Fragen, wie man E-Mail-Verteiler konfiguriere oder Software optimiere.