Vier Vorstösse zum Fall Seelisberg im Urner Landrat

Die FDP will die Urner Gemeinden in die Pflicht nehmen. In einem Vorstoss fordert die Partei einen Verteilschlüssel, der allen Gemeinden eine Anzahl Asylbewerber zuweist, die untergebracht werden müssen.

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Bildlegende: Die Sommerferien sind vorbei, der Urner Landrat tagt wieder. SRF

Der Urner Landrat hat sich zu seiner ersten Session nach den Sommerferien getroffen. Dass dabei der Eklat um das Asylzentrum in Seelisberg behandelt würde, war schon klar; die FDP hatte bereits angekündigt, einen entsprechenden Vorstoss einzureichen.

Alle Gemeinden in die Pflicht nehmen

Es könne nicht sein, dass gewisse Gemeinden - wie aktuell Seelisberg mit 60 Aslybewerbern - sehr viele Leute aufnehmen müssten, während andere Gemeinden überhaupt nicht in die Pflicht genommen würden.

Die FDP fordert darum einen Verteilschlüssel. Dieser würde allen Urner Gemeinden eine feste Anzahl Leute zuweisen, welche untergebracht werden müssen. Ein fester Verteilschlüssel würde auch die Diskussion zwischen Kanton und Gemeinden vereinfachen, zeigt sich die FDP überzeugt, da eine klare Grundlagen vorhanden wäre. Ausserdem hätten andere Kantone wie etwa Luzern mit diesem System gute Erfahrungen gemacht.