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Vögel zählen und beobachten Wo leben Spatzen, Meisen und Co. im Winter?

Birdlife Luzern will wissen, wo sich in der kalten Jahreszeit welche Vögel aufhalten.

Zu den Vögeln, die den Winter in der Schweiz verbringen, gehören Spatzen, Meisen und Amseln. Sie sind das ganze Jahr über in unseren Breitengraden anzutreffen. Dazu kommen Vogelarten, die aus dem Norden in die Schweiz ziehen.

Eine Stunde lang beobachten und zählen

Die Naturschutzorganisation Birdlife Luzern, Link öffnet in einem neuen Fenster möchte genauer wissen, welche häufigsten Arten wo anzutreffen sind. Birdlife ruft nun die Bevölkerung auf mitzuhelfen, Daten zu sammeln für die Wissenschaft.

Vom 10. bis 12. Januar 2020 können Interessierte irgendwo im Siedlungsraum eine Stunde lang Vögel beobachten und zählen. Dabei soll die beobachtete Anzahl Vögel einer Art notiert werden. So gemacht hat dies am Freitagmorgen auch eine fünfköpfige Gruppe im Bellpark in Kriens. Unter ihnen auch die 11-jährige Lina Mil: «Wenn ich einen Vogel höre, versuche ich ihn zu sehen. Einige erkenne ich aber auch an ihrem Zwitschern.» Wie alle in der Gruppe hat Lina auch einen Feldstecher mit dabei.

Flyer hilft für die Erkennung der Vogelarten

Sie sei zwar keine ausgewiesene Vogelexpertin, sagt Karin Solari. Aber sie ziehe den Flyer zur Vogelzählung zu Rate: «Hier sind die wichtigsten Vogelarten abgebildet und ich kann sie so erkennen.» Ganz begeistert ist Maria Jakober: «Man erkennt immer wieder einen neuen Vogel, das ist für mich eine grosse Faszination.» Die Aktion, welche so erstmals in der Schweiz durchgeführt wird, beziehe sich auf den Siedlungsraum, erklärt Peter Knaus, Präsident von Birdlife Luzern.

Bei der Vogelzählung kann man auch vom Stubenfenster aus mitmachen.
Autor: Peter KnausPräsident Birdlife Luzern

«Jetzt, in diesem milden Winter, hätte es natürlich auch im Wald viele Vogelarten. In einem kalten Winter aber ziehen sich die Vögel in die Siedlungsgebiete zurück. So können wir dann über mehrere Jahre Vergleiche anstellen.» Zudem bestehe so auch die Möglichkeit, bei der Vogelzählung vom Stubenfenster aus mitzumachen.

Unterschiede zwischen den Gemeinden aufzeigen

Alle freiwilligen Vogelbeobachter geben an, wo genau sie während einer Stunde die Vögel gezählt haben. So können auch Unterschiede zwischen den Gemeinden festgestellt werden. «Und wir stellen dann Vermutungen an, wieso dies so sein könnte», sagt Peter Knaus. Dabei gehe es aber nicht um eine wissenschaftliche Untersuchung, sondern auch darum, bei der Bevölkerung die Begeisterung für die Vögel zu wecken. «Zudem wollen wir auch zeigen, welche Lebensräume für die Vogelarten optimal sind und wie die Vögel im Winter richtig gefüttert werden», sagt Knaus. Es sei nämlich wichtig, dass das Futter sauber und trocken bleibe und regelmässig frisches Futter angeboten werde.

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