Ski-WM in St.Moritz Vom Stangenwald auf die Abfahrtspiste

Eigentlich ist Michelle Gisins Paradedisziplin der Slalom. Doch diese Saison machte die Obwaldnerin mit Spitzenplätzen in der Abfahrt und in der Kombination auf sich aufmerksam. An der Heim-WM setzt sie nun auch auf diese Disziplinen.

Ski-Fahrerin in der Hocke während einer Abfahrt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Michelle Gisin ist nicht nur in den technischen Disziplinen schnell. Keystone

Am 16. Dezember 2016 fuhr Michelle Gisin in Val d'Isere in der Kombination auf den zweiten Platz. Sie realisierte damit ihren ersten Weltcup-Podestplatz und sorgte für die grosse Überraschung aus Schweizer Sicht. Damit unterstrich sie ihre Ambitionen, auch in den Speedrennen in die Weltspitze fahren zu wollen.

«  Ich nehme die Rennen Schritt für Schritt. »

Michelle Gisin

An der Ski-Weltmeisterschaft, die am 6. Februar beginnt, hat die 23-Jährige Engelbergerin sogar Chancen auf eine Medaille. «Es ist schwierig etwas vorauszusagen, aber in der Kombi ist es sicher möglich», sagt Gisin.

Auf welche Disizpin sie den Fokus legt, lässt sie offen: «Ich nehme die Rennen Schritt für Schritt.» Als erstes steht das Kmobinationsrennen der Frauen auf dem Programm (10.02), dann folgt die Abfahrt (12.02) und zum Schluss der Slalom (18.02).

Der Start in der Abfahrt ist aber noch fraglich, denn die Trainer entscheiden erst noch über die Nominationen. Dass Michelle Gisin auch in der Abfahrt Spitzenresultate liefern kann, untermauerte sie mit einem 7. Platz in Val d'Isere.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr