«Vor dem Match bekam ich Gänsehaut»

Der HCK schafft den Sprung in die Playoffs nicht und beendet seine Saison auf dem 5. Platz. Für den Torwart Roman Schelbert ist nicht nur die Saison, sondern die Karriere vorbei: Der 33-jährige Muotathaler zieht sich aus dem Spitzenhandball zurück.

Roman Schelbert ist der erfahrenste Spieler des HC Kriens-Luzern. Neun Saisons stand der Schwyzer für die Zentralschweizer im Tor. Doch diese Saison konnte Schelbert wegen Verletzungen bloss zwei Spiele bestreiten. Zuerst setzte ihn ein Kreuzbandriss ausser Gefecht und anschliessend musste er Bandscheibenbeschwerden auskurieren.

«  «Ich bin froh, dass ich überhaupt noch einmal auf dem Platz stehen konnte.» »

Roman Schelbert
Torwart HCK

Bereits im letzten Dezember kündigte Schelbert seinen Rücktritt an. Sein Job als Netzelektriker bei den Elektrizitätswerken Schwyz und seine neue Rolle als Vater verlangen ihm viel Zeit ab. «Gerade in meinem Alter müsste man noch mehr trainieren und bräuchte gleichzeitig mehr Ruhepausen. Das führte zu einer Überbelastung», begründet der 33-Jährige seinen Rücktritt.

Bei seinem letzten Heimspiel durfte er nochmals ins Tor und lief prompt zur Top-Form auf. Er zeigte noch einmal, warum er auch «Hexer» genannt wird. Bereits vor dem Spiel habe er Gänsehaut bekommen, als 30 Muotathaler Trychler ihn anfeuerten. «Für solche Momente habe ich Handball gespielt», sagt Roman Schelbert.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr