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Legende: Audio Frauen im Aufwind, aber noch nicht am Ziel abspielen. Laufzeit 03:05 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 01.04.2019.
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Wahlen Kanton Luzern Trotz mehr Frauen: «Wir müssen dranbleiben»

41 Frauen sind gestern ins Luzerner Kantonsparlament gewählt worden. Am Ziel sehen sich die Frauen aber noch nicht.

41 der 120 Sitze im Luzerner Kantonsparlament werden neu von Frauen belegt. Bei den Wahlen am Sonntag stieg der Frauenanteil im Vergleich zu den letzten Wahlen um etwa fünf Prozent. Vor allem zulegen konnten die Frauen in den Wahlkreisen Luzern-Land, Entlebuch und Hochdorf.

Das Ergebnis freut Claudia Bernasconi, CVP-Kantonsrätin, Gemeindepräsidentin von Greppen und Mitglied des Netzwerkes «Frauen Luzern Politik». Es habe sich ausbezahlt, die Medien und Parteien für das Thema zu sensibilisieren.

Ich bin stolz auf das Ergebnis. Wir kommen in kleinen Schritten vorwärts.
Autor: Claudia BernasconiNetzwerk «Frauen Luzern Politik»

Allerdings sei das Ziel noch nicht erreicht. In der Bevölkerung sei der Frauenanteil bei 50 Prozent, also müssten auch im Parlament die Frauen noch stärker vertreten sein, sagt Claudia Bernasconi.

Das Netzwerk «Frauen Luzern Politik» werde sich auch bei den National- und Ständeratswahlen im kommenden Herbst dafür einsetzen, dass der Frauenanteil steigt.

Zwickmühle Regierungsratswahl

Schon früher entscheidet sich aber noch, ob mit Korintha Bärtsch von den Grünen auch wieder eine Frau in die Luzerner Kantonsregierung kommt. Nach ihrem guten Abschneiden beim ersten Wahlgang hat sie Chancen, gewählt zu werden.

Ob sich das Netzwerk «Frauen Luzern Politik» geschlossen hinter Korintha Bärtsch stellen wird, ist offen. Claudia Bernasconi sagte auf Anfrage, bislang habe das Netzwerk keine direkten Wahlempfehlungen abgegeben, sondern sich generell dafür eingesetzt, den Frauenanteil zu erhöhen. Zuerst wolle der Vorstand nun abwarten, wie die Linken in den zweiten Wahlgang steigen, und dann werde man über das weitere Vorgehen entscheiden.

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