Paul Federer: Vor Naturgefahren schützen

Sein grösstes Projekt ist der Hochwasserschutz Sarneraatal: Baudirektor Paul Federer hofft, dass die Obwaldner Bevölkerung der Zwecksteuer für die Finanzierung des Hochwasserstollens zustimmt. Wird er wiedergewählt, will sich der FDP-Regierungsrat dafür einsetzen.

Das Regionaljournal Zentralschweiz hat die amtierenden Regierungsräte an die Arbeit begleitet - aber nicht an den Schreibtisch. Gefragt war eine Tätigkeit, die zwar in ihrem Aufgabenbereich liegt, aber möglichst weit weg vom eigenen Pult.

Paul Federer wählte den Wald. Mit dem Kreisforstingenieur und dem Förster machte er sich auf in einen Schutzwald bei Lungern, um Bäume zu markieren. 20'000 Hektaren Wald besitzt der Kanton Obwalden, davon ist die Hälfte Schutzwald. Der Schutz vor Naturgefahren ist im Kanton Obwalden ein Dauerthema.

Politische Karriere

  • 2002 - 2006: Parteipräsident FDP Sarnen
  • 2002 - 2008: Gemeinderat Sarnen
  • 2008 - 2010: Gemeindepräsident Sarnen
  • 2010: Wahl in den Regierungsrat, Vorsteher des Baudepartementes

Fragen an Paul Federer



Welches
ist Ihr Lieblingsort im Kanton Obwalden – und warum?



Mein
Lieblingsort ist zu Hause in Oberwilen am See mit einem wunderschönen Blick und
wunderbaren Möglichkeiten mit meiner Frau und dem Hund laufen zu gehen.



Wenn
Sie einen Kulturanlass ausserhalb des Kantons besuchen  - wohin gehen Sie und was schauen oder hören
Sie sich an?



Ich
gehe gerne ins KKL, habe aber oft zu wenig Zeit dafür. Was ich mit meiner Frau
sehr gerne besuche sind eidgenössische Schwingfeste.





Welches
Buch haben Sie zuletzt gelesen?



Ich
lese eigentlich nicht viele Bücher, ich lese Zeitungen. Im Moment lese ich das
Buch von Andreas Anderhalden «Gebresten,
Pest und Badestuben - Medizinhistorisches aus Obwalden». In dem Buch  geht es um die Geschichte der Spitalpflege im
Kanton Obwalden und um die Entwicklung des Gesundheitswesens.

Wohin ging Ihre letzte längere Reise? Ich
bin kein Reisetyp. Wir gehen oft ins Südtirol in die Ferien. Im Winter gehen
wir normalerweise nach Davos, dies fällt wegen des Wahlkampfes dieses Jahr aber
aus.

Bier oder Wein?

Wein - da kann man geselliger zusammen sein. Bier mag ich auch, wenn ich Durst
habe.



Fernsehen
oder Kino? 



Fernsehen.



Joggen
oder Velofahren?



Joggen und Laufen.

Selber kochen oder lieber essen?

Kochen
– das ist mein Hobby. Ich kaufe meistens samstags ein und koche am
Wochenende.

Diese persönlichen Fragen wurden allen Kandidaten und der Kandidatin für den Regierungsrat im Interview gestellt und anschliessend transkribiert.