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Legende: Audio Was sagen die Wahlen im Kanton Zürich über die Wahlen in Luzern aus? abspielen. Laufzeit 07:07 Minuten.
07:07 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 25.03.2019.
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Wahlen vom 31. März Was bedeutet der Zürcher Grünrutsch für Luzern?

Der Blick auf die vergangenen Wahlen zeigt: In Zürich und Luzern ticken die Wählerinnen und Wähler ähnlich.

Besonders bei den Grünen und den Grünliberalen sind die Parallen zwischen Zürich und Luzern offenkundig: Bei den Wahlen 2011 legten sie stark zu (als Folge der Atomkatastrophe in Fukushima), vier Jahre später aber verloren die Ökoparteien wieder.

Bedeutet der Sieg der Grünen und Grünliberalen in Zürich nun, dass sie an diesem Wochenende auch in Luzern zulegen werden? Wahrscheinlich ist es. Doch der Blick auf die Vergangenheit zeigt auch: In Zürich waren die Veränderungen jeweils ausgeprägter als in Luzern. Auch der Präsident der Grünen Luzern geht deshalb nicht davon aus, dass die Ökoparteien in Luzern einen Erdrutschsieg einfahren werden.

Muss die FDP zittern?

Bei den bürgerlichen Parteien ist der Vergleich mit Zürich nicht ganz so eindeutig. Über die vergangenen 20 Jahre zeigten sich aber auch bei ihnen ähnliche Tendenzen.

Das klarste Beispiel dafür sind ebenfalls die Wahlen 2011, bei denen die FDP in beiden Kantonen ihren Tiefpunkt erreichte. Sie verloren wohl vor allem Stimmen an die Grünliberalen. Ist die FDP nun, da mit dem Klimaschutz wieder ein grünes Themen die politische Agenda bestimmt, wieder in Gefahr? Die Zürcher Resultate sprechen eher dagegen: Die Freisinnigen verloren zwar einen Sitz im Regierungsrat, der Wähleranteil ging aber nur leicht zurück.

Trotz Verluste in Zürich: SVP Luzern ist optimistisch

Am stärksten in Gefahr dürfte die SVP sein, die in Zürich gleich neun Parlamentssitze verlor. Die Luzerner SVP-Präsidentin Angela Lüthold zeigt sich trotzdem optimistisch: «Ich bin nicht beunruhigt.» Sie hofft unter anderem darauf, dass in Luzern die ländliche Bevölkerung mehr Einfluss hat und ihre Partei vor einem Absturz wie in Zürich bewahrt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Das bedeutet, dass die gesamte Rot/Grün-Elite auf ein genau gleicher "Erdrutsch" hofft! Natürlich auch im Kanton Luzern hauptsächlich auf Kosten der SVP! Solange die SVP eidgenössisch die wählerstärkste Partei im Land bleibt, wird an deren Arbeit weiterhin kein "gutes Haar gelassen"! Sobald die wählerstärkste Partei unter die SP oder andere Parteien rutscht, wird es ruhiger um die "verhasste" SVP!
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