Stefan Thöni: «Es fehlt einer, der das Digitale im Blut hat»

Mit Stefan Thöni kandidiert erstmals ein Verteter der Piratenpartei für die Zuger Regierung. Der 29-jährige Informatikingenieur aus Steinhausen setzt sich für mehr Transparenz in IT-Fragen ein. Er will den Öffentlichen Verkehr und preisgünstigen Wohnungsbau fördern. Seine Wahlchancen sind minim.

Vor rund zwei Jahren wurde in der Zentralschweiz die Piratenpartei gegründet. Mit Stefan Thöni kandidiert jetzt erstmal ein Vertreter dieser Partei für eine Kantonsregierung. Mit seiner Kandidatur möchte der 29-jährige Informatikingenieur aus Steinhausen «die digitale Generation» vertreten.

Auf der politischen Agenda von Stefan Thöni stehen nicht nur Themen, welche den Umgang mit modernen Technologien beinhalten. Thöni möchte den Öffentlichen Verkehr verbessern mit einem Viertelstunden-Takt von Zug nach Zürich und Luzern. Und er fordert mehr preisgünstigen Wohnraum im Kanton Zug.

«Meine Wahlchancen sind minim,» sagt Stefan Thöni selber. Er könne jedoch IT-Wissen in die Regierung einbringen. Wissen, welches in der aktuellen Regierung fehle und gerade bei Schwierigkeiten mit Informatikprojekten von Nutzen sein könnte.

Stefan Thöni von der Piratenpartei kandidiert auch noch für einen Sitz im Zuger Kantonsrat. Die Wahlen sind am 5. Oktober.