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Landwirtschaft und Erholung im gleichen Lebensraum - so soll es gelingen
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 03.09.2019.
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Wauwiler Ebene Kanton Luzern Nebeneinander von Landwirtschaft und Landschaftsschutz

Nutzungskonflikte in diesem Lebensraum sollen durch Absprachen und eine «landwirtschaftliche Planung» entschäft werden.

Die Wauwiler Ebene ist ein begehrtes Erholungs- und Freizeitgebiet. Sie wird aber auch von der Landwirtschaft und der Wirtschaft genutzt. Auf der einen Seite sind die Bedürfnisse der Bauern, die mit der bewirtschafteten Fläche an den Anschlag kommen, auf der andern Seite die Bedürfnisse der Spaziergänger, Hundebesitzer und Skater.

Evaluation der Bedürfnisse

Um die verschiedenen Bedürfnisse und Anliegen zu bündeln und Konflikte zu vermeiden hat der Verein «Freunde der Wauwiler Ebene» das Projekt «Landwirtschaftliche Planung» durchgeführt. In fünf Workshops hat eine Gruppe von rund 30 Personen aus lokalen Landwirten, Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden und Kanton, sowie andere Interessenvertreter die verschiedenen Bedürfnisse formuliert.

Für den Verein sei es wichtig gewesen, alle Nutzer und Anspruchsgruppen an einen Tisch zu bringen um herauszufinden, wo die Konflikte sind, sagt Patrick Affentranger vom Verein «Freunde der Wauwiler Ebene».

Die Ergebnisse der Workshops und der daraus abgeleiteten Massnahmen wurden am Dienstag den Medien präsentiert. Unter anderem sollen die bestehenden landwirtschaftlichen Infrastrukturanlagen überprüft werden, ein Wasserhaushaltskonzept erstellt und eine Vision für die zukünftige Nutzung des Bodens erarbeitet werden.

Landwirtschaftliche Planung

Das vom Bund initiierte Instrument der «Landwirtschaftlichen Planung» ist ein Hilfsmittel, um die landwirtschaftliche Ausgangssituation systematisch und umfassend zu analysieren. So will der Kanton nun genau dokumentieren, wie und wo das Landwirtschaftsland entwässert wird. Das Ziel dieser Dokumentation ist eine bessere Grundlage, um zu entscheiden, wo sich die Landwirtschaft weiterentwickeln soll und wo nicht.

Mit regelmässigen Informations-Veranstaltungen will der Verein auch künftig für einen Austausch zwischen Landwirten, Naturschützern und Erholungssuchenden sorgen.

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