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Zentralschweiz Weggis kann Schutzbauten errichten

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Weggis sagen mit 1118 Ja zu 608 Nein deutlich Ja zu den Schutzbauten in den beiden Gebieten Laugneri II und Linden. Mit diesen Massnahmen sollen die Siedlungen vor Erdrutschen und Felsstürzen geschützt werden. Bund und Kanton beteiligen sich an den Kosten.

Blick auf die Gefahrenzone Laugneri in der Gemeinde Weggis
Legende: Blick auf das Gebiet Laugneri in der Gemeinde Weggis. zvg

Die Gebiete Laugneri II und Linden liegen in der roten Gefahrenzone und sollen besser geschützt werden. Betroffen sind etwa 20 bis 25 Liegenschaften. In der Vergangenheit wurden schon mehrmals Wohnhäuser durch Erdrutsche zerstört.

Die Gesamtkosten für Felssicherungen, Schutzdämme und Schutznetze belaufen sich auf 12,4 Millionen Franken. Der Bund und der Kanton Luzern übernehmen zwei Drittel der Kosten. Die Grundeigentümer müssen rund eine Million Franken beisteuern. Für die Gemeinde Weggis bleibt ein Anteil von rund drei Millionen.

Widerstand gegen die Schutzbauten gab es nicht, die Ortsparteien unterstützten den Kredit. Geplant ist, mit der Ausführung der Schutzmassnahmen im Sommer 2015 zu beginnen. Es wird mit einer Bauzeit von zwei Jahren gerechnet.

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