Weitere Tranche Hochwasserschutz an der Kleinen Emme

Im Kanton Luzern soll ein weiteres Stück der Kleinen Emme hochwassersicher werden. Die Regierung beantragt dafür beim Parlament 9,1 Millionen Franken, um im Grenzgebiet von Luzern und Emmen die Abflusskapazität auf einer Strecke von 350 Metern zu vergrössern.

Umgekippte Güterwaggons bei der Swiss Steel 2005. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beim Unwetter im August 2005 trat die Kleine Emme über die Ufer und richtete grosse Schäden an. Keystone

Beim vorliegenden Projekt geht es um den Abschnitt Rotewald, unmittelbar bevor die Kleine Emme das Gebiet Seetalplatz und dann die Reuss erreicht. Dort sind die verbesserten Hochwasserschutzmassnahmen bereits im Bau.

In seiner am Montag publizierten Botschaft weist der Regierungsrat darauf hin, dass die Kleine Emme in diesem Siedlungsgebiet stark verbaut ist. Es gebe nur wenige Möglichkeiten zur Erweiterung des Gewässerraums.

Das Projekt dürfte 9,1 Millionen Franken kosten. Der Bund wird voraussichtlich 45 Prozent davon übernehmen, 25 Prozent sollen von den beiden Gemeinden und den Anstössern übernommen werden. Den Kanton kosten die Hochwasserschutzmassnahmen somit netto noch 2,7 Millionen Franken. Die Bauarbeiten sollen 2015 und 2016 ausgeführt werden.

Nach dem Hochwasser von 2005 war entschieden worden, den Hochwasserschutz entlang der Kleinen Emme zu verbessern. Der Projektperimeter erstreckt sich über eine Länge von 23 Flusskilometern.