Weniger Todesopfer auf Urner Strassen

Die Zahl der von der Polizei aufgenommenen Verkehrsunfälle ist mit 428 (2012: 421) praktisch stabil geblieben. Die Zahl der Todesopfer verringerte sich von neun auf fünf.

Unfall im Gotthard-Strassentunnel Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei einem Unfall im Gotthard-Strassentunnel vom 20. Dezember 2012 kam eine Person ums Leben. Keystone

Aus der Statistik der Kantonspolizei Uri geht hervor, dass vor allem die Zahl der gravierenden Motorradunfälle rückläufig war. Auch bei den Schwerverletzten konnte ein Rückgang registriert werden, und zwar von 30 auf 24. Anders sieht das Bild bei den Leichtverletzten aus. Dort gab es 2013 gegenüber 2012 eine starke Zunahme von 86 auf 128. Die Zahl der total verunfallten Personen stieg deswegen von 125 auf 157.

Ein Todesopfer auf dem Fussgängerstreifen

Eines der fünf Todesopfer war ein Fussgänger; er verunfallte auf einem Fussgängerstreifen. Fünf weitere Personen erlitten letztes Jahr bei Unfällen auf dem Zebrastreifen schwere oder leichte Verletzungen. Drei Passanten wurden bei Unfällen neben dem Fussgängerstreifen verletzt. Die Zahl der bei Unfällen verletzten oder getöteten Fussgänger blieb 2013 gegenüber 2012 mit neun stabil.

Zwei Todesopfer waren als Lenker oder Mitfahrer von Autos, zwei weitere von Motorrädern unterwegs gewesen. Bei den Motorrädern ging die Zahl der tödlich Verunfallten somit um zwei zurück, die der Schwerverletzten sank um zehn und die der Leichtverletzten um vier.

Die Zahl der bei Unfällen getöteten oder verletzten Motorradlenker oder -mitfahrer verringerte sich somit deutlich von 57 auf 41.

Mehr als die Hälfte der 428 Verkehrsunfälle, nämlich 240, wurden durch mangelnde Aufmerksamkeit verursacht. 73 Mal war das Tempo nicht den Umständen angepasst. 13 Personen waren alkoholisiert, als sie verunfallten. 96 Verkehrsunfälle passierten auf der Autobahn A2. Die Urner Kantonspolizei beziffert den durch alle Unfälle verursachten Sachschaden auf 3,2 Millionen Franken.