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Altdorf: Richter müssen erst noch über geplante Umfahrungsstrasse befinden
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 03.12.2019.
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West-Ost-Verbindungsstrasse Beschwerden verzögern Baustart für Umfahrungsstrasse in Altdorf

  • Der Bau der West-Ost-Verbindungsstrasse (WOV) bei Altdorf kann nicht wie geplant im kommenden Frühling starten.
  • Ursprünglich war geplant, dass WOV, A2-Halbanschluss Altdorf Süd und der neue Kantonsbahnhof in Altdorf zusammen Ende 2021 eröffnet werden.
  • Wie lange sich die Arbeiten an der WOV verzögern, sei derzeit nicht abschätzbar, teilte die Urner Baudirektion mit.

Die WOV soll dereinst Siedlungsgebiete vom Durchgangsverkehr befreien. Das Urner Stimmvolk hatte im Oktober 2015 die 19,8 Millionen Franken teure Umfahrungsstrasse gutgeheissen. Zusammen mit dem neuen A2-Halbanschluss Altdorf Süd verbessert sie die Erschliessung des Urner Talbodens.

Im Plangenehmigungsverfahren für die WOV waren rund 80 Einsprachen eingegangen. Der Urner Regierungsrat hatte diese entweder bereinigt, oder abgewiesen und Anfang Jahr die Plangenehmigungsverfügung für das Projekt erteilt. Die Sektion Uri des Verkehrsclubs der Schweiz als eine der Einsprecherinnen zog den Entscheid ans Obergericht weiter. Sie störte sich etwa an Tempo 80 auf der Strasse.

Baudirektor Roger Nager betonte, es sei richtig, dass die Beschwerden seriös abgehandelt würden. Man wolle in keiner Weise Kritik äussern oder Druck auf das Obergericht des Kantons Uri ausüben.

Unklar ist, was die Verzögerung für den geplanten Autobahn-Halbanschluss Altdorf-Süd bedeutet. Das Bundesamt für Strassen hatte stets betont, den Anschluss nur zu realisieren, wenn auch die WOV gebaut wird. Nager sieht ihn aber nicht gefährdet. «Wenn der Bund sieht, dass wir an der Realisierung der WOV dran sind, wird er seine Zusage nicht zurückziehen», sagte er am Dienstag. Und: «Die WOV wird gebaut - einfach ein bisschen später.»

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