Wieder Millionen-Verlust für den FC Luzern

Aus dem Jahr 2015 resultiert für die Profiabteilung des FCL ein Minus von 1,9 Millionen Franken. Erneut schiessen die Investoren zwei Millionen Franken ein. Damit ist die Bilanz im Lot und die Lizenz für die neue Saison ist gesichert.

FCL-Spieler Jakob Jantscher rolt über den Boden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am Einsatz der FCL-Spieler liegt es momentan wahrlich nicht. Doch das macht die Finanzen 2015 nicht besser. Keystone

FCL-Präsident Ruedi Stäger konnte am Dienstag keine guten Zahlen für das letzte Jahr präsentieren. Mit Blick auf die Rechnung sagte Stäger: «Ohne regelmässige Europacup-Teilnahme und Transfer-Erlöse sowie treue Mäzene ist in der Super League keine ausgeglichene Rechnung möglich.»

Weniger Einnahmen, mehr Ausgaben

Weil der FCL letzte Saison die Europa-League-Teilnahme als Fünfter knapp verpasst hat, schloss die Rechnung praktisch identisch mit den Jahren 2013 und 2014 ab. Zudem wirkte sich die schlechte sportliche Vorrunde 2014/15 negativ auf die Zahlen aus. Der FC Luzern kämpfte deswegen im Frühjahr 2015 gegen den Abstieg und verbuchte dadurch weniger Match- sowie Werbe-Einnahmen.

Ausserdem musste der Verein wegen der Entlassung von Cheftrainer Carlos Bernegger höhere Personalkosten gewärtigen. Auch bei den Transfers resultierte eine negative Bilanz von 487'000 Franken.

Die Erlöse für Dario Lezcano (zu Ingolstadt) und Remo Freuler (Atalanta Bergamo) schlagen erst in der neuen Rechnung zu Buche. Der FCL wird übrigens seine Erfolgsrechnung künftig an die Fussballsaison anpassen. Der nächste Abschluss ist damit per 30. Juni 2016 geplant und nicht mehr wie bisher am Jahresende.