«Wir sind erfolgreich, weil Schwyz ein konservativer Kanton ist»

Nach den kantonalen Gesamterneuerungswahlen vom 20. März hat der SVP-Parteipräsident Xaver Schuler sein Amt nach vier Jahren abgegeben. Die SVP ist mit drei Regierungsräten, der grössten Fraktion im Parlament, zwei Ständeräten und zwei Nationalräten mit Abstand die stärkste Partei im Kanton Schwyz.

Xaver Schuler steht im Radiostudio. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Xaver Schuler bleibt nach dem Rücktritt als Parteipräsident weiterhin SVP-Kantonsrat. SRF

«Der Kanton Schwyz ist von Natur aus sehr konservativ eingestellt. Ausserdem haben wir eine gute Parteibasis, in der alle Teile der Bevölkerung vertreten sind. Das ist sicher der Hauptgrund, warum die SVP im Kanton Schwyz so übermächtig ist», sagt der abtretende Parteipräsident Xaver Schuler gegenüber Radio SRF.

Natürlich profitiere die SVP des Kantons Schwyz auch vom Erfolg der nationalen Mutterpartei. Es gebe momentan sicher «schwierigere Jobs als kantonaler Parteipräsident der SVP zu sein».

«  Die SVP wird immer wieder in die Opposition gehen »

Xaver Schuler
Abtretender Parteipräsident der SVP Schwyz

Obwohl die SVP die wählerstärkste Partei des Kantons Schwyz ist und keine kleine Oppositionspartei, gehe die SVP während den Kantonsratdebatten trotzdem ab und zu noch in die Opposition: «Wenn wir mit den Entscheiden der Regierung nicht einverstanden sind, tun wir das auch Kund. Auch wenn es sich um Entscheide handelt, die von unseren eigenen Regierungsräten mitgetragen wurden. Wir wollen uns auch als mächtigste Partei nicht verbiegen», sagt Schuler weiter.

Der 36-jährige Xaver Schuler aus Seewen bleibt der SVP des Kanton Schwyz als Kantonsrat während den nächsten vier Jahren erhalten. Nachfolger von Xaver Schuler ist seit dem 22. März Thomas Hänggi aus Feusisberg.