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Zeitweise arbeiten 200 Personen gleichzeitig auf der Baustelle
Aus Tagesschau vom 19.07.2020.
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Zeitdruck am Zugersee Endspurt auf der aktuell längsten Bahnbaustelle der Schweiz

Für 200 Millionen Franken saniert die SBB die Gotthard-Zufahrtsstrecke von Zug nach Arth-Goldau. Die Zeit drängt.

Auf dem Bahnviadukt, das mitten durch die Stadt Zug führt, kommt kurz Hektik auf. Bauarbeiter sind daran, ein tonnenschweres Betonelement auf dem Viadukt richtig zu platzieren. Es hängt an einem grossen Brückenbaukran, der langsam auf den Schienen vorwärtsfährt.

Pius Bregy, Oberbauleiter der SBB auf dieser Baustelle ist zufrieden. Die über 60 vorfabrizierten Betonelemente wurden innerhalb von rund zwei Wochen auf dem Stadtviadukt platziert. «Das ist eine wahnsinnig gute Leistung von allen Beteiligten.»

Auf der 15 Kilometer langen Strecke von Zug bis nach Arth-Goldau investiert die SBB rund 200 Millionen Franken. Es ist eine wichtige Zufahrtsstrecke zum Gotthard-Basistunnel. Sie soll dafür sorgen, dass die Reisezeit auf der Nord-Süd-Achse nochmals verkürzt wird.

Das ist eine Dimension, die ich noch nie erlebt habe.
Autor: Pius BregyOberbauleiter SBB

Brücken, Tunnel und Gleise werden saniert. Im Gebiet Rufiberg in der Gemeinde Arth wurden neue Dämme und Netze montiert – so wird die Strecke besser gegen Steinschlag und Murgänge geschützt. Die Baustelle ist komplex. Zeitweise arbeiten über 200 Personen gleichzeitig. «Das ist eine Dimension, die ich noch nie erlebt habe», so Pius Bregy.

Arbeiten auch am Samstag

Im Frühling standen die Baumaschinen still. Die Corona-Pandemie sorgte für einen dreiwöchigen Unterbruch. Der enge Zeitplan wurde noch enger. Zusätzliche Schichten am Abend und am Samstag wurden nötig.

Der Zeitdruck, bis zum Fahrplanwechsel im Dezember fertig zu werden, ist immer noch hoch. Am 13. Dezember muss alles bereit sein, damit alle neu geplanten Anschlüsse funktionieren, beispielsweise am Knotenpunkt in Arth-Goldau.

«So wie der Baufortschritt jetzt läuft, können wir den Termin einhalten.» Das klappt allerdings nur, wenn die Corona-Pandemie Pius Bregy und seinem Team nicht noch einmal einen Strich durch die Rechnung macht.

HeuteMorgen/Regionaljournal Zentralschweiz, 06:00 Uhr/17:30 Uhr

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