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In der Ärzteausbildung wollen die Kantone Luzern und Zürich in Zukunft zusammenarbeiten.
Legende: In der Ärzteausbildung wollen die Kantone Luzern und Zürich in Zukunft zusammenarbeiten. Keystone
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Zentralschweiz Zentralschweiz begrüsst Luzerner Medizinstudiengang

Ein eigenes Medizin-Studium an der Universität Luzern anbieten, ist für die Regierung kein Thema mehr. Hingegen will Luzern in der Ärzteausbildung mit Zürich eng zusammenarbeiten. 40 Studenten der Universität Zürich sollen in Luzerner Spitälern und Arztpraxen ihre praktische Ausbildung absolvieren.

Der Kanton Luzern will damit dem Mangel an Hausärzten Gegensteuer geben. Mit dem spezifischen «Luzerner Profil» sieht die Regierung bessere Chancen, dass die zukünftigen Ärztinnen und Ärzte nach ihrem Abschluss im Kanton Luzern bleiben und arbeiten.

Nach der medizinischen Grundausbildung an der Universität Zürich würden die Studenten an Luzerner Spitälern oder Hausarztpraxen praktisch arbeiten und ihren Master absolvieren. Die Luzerner Regierung geht dabei von 40 Studierenden pro Jahr aus.

Erste Abschlüsse 2023

Die Studenten sollen sich bereits vor Beginn ihres Studiums in Humanmedizin für Luzern entscheiden, damit sie ab Studienbeginn 2017 in die Gruppe des Luzerner Programms fix eingeteilt werden können. Die ersten Master-Diplome beider Universitäten könnten 2023 verliehen werden.

Zentralschweiz begrüsst Initiative

Der Präsident der Zentralschweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz, Martin Pfister, begrüsst es sehr, dass durch den Ausbildungsgang der Ärztenachwuchs in der Grundversorgung gestärkt werde. «Bisher war bei den Gesundheitsdirektoren vor allem das Institut für Hausarztmedizin im Zentrum, aber wir werden auch eine mögliche Beteiligung am neuen Studiengang in Luzern diskutieren», sagt der Präsident der Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren gegenüber Radio SRF.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hanspeter Müller  (HPMüller)
    Es ist ein Irrglaube zu meinen, Aerzte liessen sich da nieder wo sie studiert haben. Praxen werden eröffnet oder uebernommen wo man zuletzt im Spital gearbeitet hat. Schweizer Assistenz- und Oberärzte können inzwischen auslesen wo sie arbeiten wollen. Dabei spielt der Lohn und die gebotene Ausbildung eine Rolle. Praktikas für den Master wurden bereits früher in Luzern absolviert, das ist nichts neues. Neu ist nur, dass dafür ein paar Chefärzte in Luzern einen Professorentitel abholen.
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