Zentralschweizer Spitäler kämpfen gemeinsam gegen Brustkrebs

Medizinische Spezialisten aus den sechs Zentralschweizer Kantonsspitälern arbeiten künftig enger zusammen. Im Netzwerk Brustzentrum Luzern wollen sie die Qualität der Behandlung und Betreuung von Brustkrebspatientinnen erhöhen.

Ein Arzt studiert eine Mammografie. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im neuen Netzwerk Brustzentrum Luzern werden die Brustkrebs-Spezialisten der Zentralschweiz zusammengeführt. Keystone

Zum Netzwerk gehören neben dem Luzerner Kantonsspital die kantonalen Spitäler von Ob- und Nidwalden, Zug, Schwyz und Uri, wie das Luzerner Spital am Dienstag mitteilte. Der offiziellen Partnerschaft sei bei den meisten Spitälern eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Hauptzentrum in Luzern vorausgegangen.

Für den Behandlungserfolg bei Brustkrebs sei neben der Operation auch die Nachbehandlung entscheidend, heisst es in einer Mitteilung. Dafür arbeiten Spezialisten aus mehreren Fachgebieten zusammen, darunter Pathologen, Onkologen und Radioonkologen.

In der Schweiz sterben jährlich rund 1350 Personen an Brustkrebs. Die Sterblichkeit sei in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt worden, etwa durch bessere Früherkennung, Operationstechnik und Nachbehandlung mit Medikamenten.