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Die zwei auffälligen Rundbögen halten das ganze Zelt des Zirkus Knie
abspielen. Laufzeit 03:40 Minuten.
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Zirkus Knie mit neuem Zelt Freie Sicht auf die Manege

Ab dem Freitag ist der Zirkus Knie auf der Luzerner Allmend zu Gast. Das neue Zelt kommt ganz ohne Masten aus.

Es ist jedes Jahr ein Grossereignis, wenn der Zirkus in der Stadt ist. Über hundert Zirkuswagen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Herren Länder machen die Luzerner Allmend für rund drei Wochen zu ihrem neuen Zuhause. Hinzu kommen Pferde, Ponys, Kamele, Papageien, Ziegen, Lamas und Minischweine - insgesamt sind es mehr als 80 Tiere. In diesem Jahr lockt der Zirkus Knie, welcher sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, mit einem neuartigen Zelt. Es gibt nämlich keine Masten, die die Sicht auf die Manege behindern.

Das halbfertige Innere eines Zirkuszeltes.
Legende: Wo früher die Masten im Weg standen, hat der Zirkusgast nun eine freie Sicht auf die Manege. SRF / Mateo Landolt

Zwei Rundbögen

Das Zelt wird von zwei metallenen Rundbögen gehalten, welche markant über dem Zeltdach zu sehen sind. Die gesamte Beleuchtung und sonstige Technik ist an diesen Metallträgern befestigt und hängt an Seilen von der Zeltdecke hinab. 250'000 Franken hat die neue Zeltvorrichtung gekostet. Die Luftakrobaten würden ihre Darbietungen ab diesem Jahr von der vergrösserten Kuppel aus vollziehen. Doch sonst ändert sich für die Artisten nichts, so der Pferdeartist und Zeltverantwortliche Maycol Errani.

Die Visibilität der Manege liegt jetzt bei 100 Prozent.
Autor: Maycol ErraniPferdeartist und Zeltverantwortlicher

Die Anpassung bringe indes für die Zuschauerinnen und Zuschauer eine grosse Veränderung. Diese haben nun keine Masten mehr vor der Nase. Die Manege sei zu hundert Prozent sichtbar, so Errani.

Tempo entscheidend

Für den künstlerischen Direktor und Zirkuspatron Fredy Knie Junior war beim Entscheid für das neue Zelt ein schnelles auf- und abbauen entscheidend. Das habe Maycol Errani in der Planung mit seinem Team erreicht. Sie seien auf der Welt die Einzigen, welche ein solches Zeltsystem so schnell auf- und abbauen können.

Rundbogen aus Metall mit Knie-Schriftzug über dem Zirkuszelt
Legende: Die gesamte Last des Zeltes hängt an den zwei Rundbögen. SRF / Mateo Landolt

Für Fredy Knie Junior muss nun nichts mehr abgeändert werden. Denn bereits ein Jahr zuvor hat Knie im Zelt Ventilatoren für die Kühlung eingebaut. Besser als jetzt könne man es nicht machen. «Wir haben unser Ziel erreicht.» In Sachen Darbietungen sei alles Bisherige möglich und noch vieles mehr. Was genau, wollte Fredy Knie Junior nicht verraten.

Das neue Zelt - Die Zahlen

Zeltdurchmesser45 Meter
Aufbaudauer7 bis 8 Stunden
Abbaudauer6 Stunden
Anzahl Plätze2'340
Länge eines Rundbogens7 Teile an 10 Metern
Gesamtpreis250'000 Franken
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