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Stadtrat nimmt Stellung zum VBL-Debakel
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 12.03.2020.
abspielen. Laufzeit 02:27 Minuten.
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Zu hohe Subventionen für VBL Luzerner Stadtrat übt Selbstkritik

Der Stadtrat will nun mit einer externen Beurteilung das Vertrauen wiederherstellen.

Der Stadtrat habe seit anfangs Februar Kenntnis gehabt von den falschen Abrechnungen der VBL, für die das Unternehmen dem Verkehrsverbund Luzern nun 16.1 Millionen Franken zurückbezahlt. Das schreibt die Stadtregierung am Donnerstag in ihrer Antwort auf verschiedene dringliche Interpellationen im Stadtparlament.

Die Interpellanten sprachen von einem Vertuschungsversuch und wollten unter anderem wissen, wieso die Stadt als Eignerin der VBL die Vertuschung nicht habe unterbinden können. Der Stadtrat verweist auf die Abmachung zwischen VBL und dem Verkehrsverbund: Diese lautete offenbar, dass man den Fall nicht kommuniziere, weil die Aufarbeitung noch nicht gleich weit fortgeschritten war wie in anderen Fällen, welche am 28. Februar bekannt wurden.

Stadtrat will externe Beurteilung in Auftrag geben

Ausserdem wollte man erst informieren, sobald Klarheit über die Höhe der Abgeltungen und Rückzahlungen herrsche. Selbstkritisch hält der Stadtrat fest, dass er die Geschäftsprüfungskommission des Stadtparlaments früher über die Einleitung einer Untersuchung durch den Verkehrsverbund hätte informieren sollen.

In ihrer Antwort auf die Interpellation betonte die Stadtregierung ausserdem, dass die VBL laut eigenen Angaben immer nach Treu und Glauben gehandelt habe. Es habe nach aktuellem Kenntnisstand weder manipulierte Buchungen noch Gewinnumbuchungen gegeben. Trotzdem will der Stadtrat eine unabhängige externe Beurteilung in Auftrag geben, um das Vertrauen in die VBL wiederherzustellen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Selbstkritik ist in diesem schwerwiegenden Fall durchaus angezeigt und bitter nötig. Aber das alleine genügt nicht. Die Verantwortlichen, allen voran CEO Schmassmann, müssen jetzt zeigen, dass unentschuldbares operatives Fehlverhalten auch in personellen Konsequenzen münden muss. Sprich, Schmassmann muss zurücktreten! Damit der Reputationsschaden in Grenzen gehalten werden kann und das Signal ausgesendet wird, dass man willens ist, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen!
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